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Modern Talking auf deutsch

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Key Account Manager, Event Marketing, E-Commerce – viele kennen das Problem, wenn sie den Stellenmarkt durchforsten: Was verbirgt sich hinter einem Manager im Bereich Controlling? Walter Krämer, Professor an der Universität Dortmund und Vorsitzender des Vereins Deutsche Sprache, möchte mit seinem populären Lexikon helfen, das "Denglisch" zu entschlüsseln. Vom Abshaper über Incentives bis Zyberspatze wird alles aufgelistet, was man kennen muss, um bei Dinner und Rave mitreden zu können. Der Humor ist jedoch uneinheitlich; während einige Einträge originell sind, wirken andere platt. Krämer beklagt im Nachwort die "würdelose Unterwürfigkeit" der Deutschen gegenüber ihrer Muttersprache und kritisiert die inflationäre Verwendung von Anglizismen in Medien, Finanzen und Sport. Seine Sichtweise, diese "Flucht aus der Sprache" als "Flucht aus der nationalen Haut" zu interpretieren, erscheint der jüngeren Generation jedoch abwegig. Sprachwissenschaftlich Interessierte könnten sich von Krämers Polemik gelangweilt fühlen; einige Beispiele für Modern Talking sind ärgerlich, und das Nachwort bleibt empirisch schwach. Insgesamt ist der humorvolle Ansatz nicht durchgängig gelungen.

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Modern Talking auf deutsch, Walter Krämer

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Walter Krämer
Verlag
Piper
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Paperback
ISBN10
3492234437
ISBN13
9783492234436
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
2 von 5 Sternen
Beschreibung
Key Account Manager, Event Marketing, E-Commerce – viele kennen das Problem, wenn sie den Stellenmarkt durchforsten: Was verbirgt sich hinter einem Manager im Bereich Controlling? Walter Krämer, Professor an der Universität Dortmund und Vorsitzender des Vereins Deutsche Sprache, möchte mit seinem populären Lexikon helfen, das "Denglisch" zu entschlüsseln. Vom Abshaper über Incentives bis Zyberspatze wird alles aufgelistet, was man kennen muss, um bei Dinner und Rave mitreden zu können. Der Humor ist jedoch uneinheitlich; während einige Einträge originell sind, wirken andere platt. Krämer beklagt im Nachwort die "würdelose Unterwürfigkeit" der Deutschen gegenüber ihrer Muttersprache und kritisiert die inflationäre Verwendung von Anglizismen in Medien, Finanzen und Sport. Seine Sichtweise, diese "Flucht aus der Sprache" als "Flucht aus der nationalen Haut" zu interpretieren, erscheint der jüngeren Generation jedoch abwegig. Sprachwissenschaftlich Interessierte könnten sich von Krämers Polemik gelangweilt fühlen; einige Beispiele für Modern Talking sind ärgerlich, und das Nachwort bleibt empirisch schwach. Insgesamt ist der humorvolle Ansatz nicht durchgängig gelungen.