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50 Tage intensiv oder: die menschliche Würde im Krankenhaus

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  • 192 Seiten
  • 7 Lesestunden

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In diesem Buch werden die Erfahrungen einer Frau geschildert, deren Mann aufgrund einer Atemwegserkrankung fünfzig Tage auf der Intensivstation verbracht hat. Ergänzt wird ihr eindrucksvoller, bewegender Bericht durch die Erinnerungen aus dem Koma , vom Betroffenen selbst noch im Krankenhaus verfasst. Mitglieder der Akademie der Ethik in der Medizin (Göttingen) kommentieren die Texte aus verschiedenen fachlichen Perspektiven. Eine Krankenschwester holt mich ab, bringt mich in das Beatmungszimmer. Fünf oder sechs Betten, zum Teil getrennt durch weiße Laken, Apparate, Schläuche, summende Geräusche, unterschiedliche Pieptöne, schnelles Hin- und Herlaufen von Pflegern in Blau, Ärzten in Weiß. Ich erlebe die Atmosphäre als sehr fremd, aber hochkonzentriert - sehr fremd. Ein Arzt begrüßt mich, führt mich an Bernds Beatmungsbett. Ich fasse seine kühlen Hände an. Seine Zunge hängt groß und schwer neben dem Beatmungsschlauch. Ein paar aufklärende Sätze '...künstliches Koma - für ein paar Tage - er braucht Sauerstoff - wir werden sehen...' Ob ich noch Fragen habe? Ich habe keine. Ich kriege kein Wort heraus. (Teresa Stein)

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50 Tage intensiv oder: die menschliche Würde im Krankenhaus, Helga Strätling-Tölle

Sprache
Erscheinungsdatum
2000
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(Paperback)
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Titel
50 Tage intensiv oder: die menschliche Würde im Krankenhaus
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2000
Einband
Paperback
Seitenzahl
192
ISBN10
3933050537
ISBN13
9783933050533
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
In diesem Buch werden die Erfahrungen einer Frau geschildert, deren Mann aufgrund einer Atemwegserkrankung fünfzig Tage auf der Intensivstation verbracht hat. Ergänzt wird ihr eindrucksvoller, bewegender Bericht durch die Erinnerungen aus dem Koma , vom Betroffenen selbst noch im Krankenhaus verfasst. Mitglieder der Akademie der Ethik in der Medizin (Göttingen) kommentieren die Texte aus verschiedenen fachlichen Perspektiven. Eine Krankenschwester holt mich ab, bringt mich in das Beatmungszimmer. Fünf oder sechs Betten, zum Teil getrennt durch weiße Laken, Apparate, Schläuche, summende Geräusche, unterschiedliche Pieptöne, schnelles Hin- und Herlaufen von Pflegern in Blau, Ärzten in Weiß. Ich erlebe die Atmosphäre als sehr fremd, aber hochkonzentriert - sehr fremd. Ein Arzt begrüßt mich, führt mich an Bernds Beatmungsbett. Ich fasse seine kühlen Hände an. Seine Zunge hängt groß und schwer neben dem Beatmungsschlauch. Ein paar aufklärende Sätze '...künstliches Koma - für ein paar Tage - er braucht Sauerstoff - wir werden sehen...' Ob ich noch Fragen habe? Ich habe keine. Ich kriege kein Wort heraus. (Teresa Stein)