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Diokletian und die Epoche der Tetrarchie

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Innerhalb der römischen Kaiserzeit gilt die Regierung Diokletians (284 – 305 n. Chr.) als ein Wendepunkt, der die Spätantike einleitete. Gewürdigt wurde vor allem seine umfassende Reformtätigkeit im zivilen wie militärischen Bereich des römischen Staates, doch beruhte diese im wesentlichen auf konsequenten Schlußfolgerungen aus den Fehlern der Vergangenheit. Der Aufstellung neuer Truppeneinheiten stand die Verkleinerung der bestehenden gegenüber, die Konzentration des Militärs an den Reichsgrenzen ging einher mit dem Ausbau des Festungsgürtels an allen limites. Steuer-, Währungs- und Preissystem wurden neugefaßt, die Provinzen verkleinert, ihre Verwaltung intensiviert und das Truppenkommando eigenen Befehlshabern vorbehalten. Der Bau neuer Residenzen außerhalb Roms zeigt besonders manifest den Strukturwandel und die Selbstdarstellung der am Ende vier Kaiser innerhalb eines neuartigen Herrschaftssystems.

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Diokletian und die Epoche der Tetrarchie, Wolfgang Kuhoff

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
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(Hardcover)
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Titel
Diokletian und die Epoche der Tetrarchie
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Wolfgang Kuhoff
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Hardcover
ISBN10
3631367929
ISBN13
9783631367926
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Innerhalb der römischen Kaiserzeit gilt die Regierung Diokletians (284 – 305 n. Chr.) als ein Wendepunkt, der die Spätantike einleitete. Gewürdigt wurde vor allem seine umfassende Reformtätigkeit im zivilen wie militärischen Bereich des römischen Staates, doch beruhte diese im wesentlichen auf konsequenten Schlußfolgerungen aus den Fehlern der Vergangenheit. Der Aufstellung neuer Truppeneinheiten stand die Verkleinerung der bestehenden gegenüber, die Konzentration des Militärs an den Reichsgrenzen ging einher mit dem Ausbau des Festungsgürtels an allen limites. Steuer-, Währungs- und Preissystem wurden neugefaßt, die Provinzen verkleinert, ihre Verwaltung intensiviert und das Truppenkommando eigenen Befehlshabern vorbehalten. Der Bau neuer Residenzen außerhalb Roms zeigt besonders manifest den Strukturwandel und die Selbstdarstellung der am Ende vier Kaiser innerhalb eines neuartigen Herrschaftssystems.