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Die Witwe des Künstlers

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John hatte die beste Entschuldigung, warum er heute Abend nicht pünktlich kam: Seine Ausstellung in einer exklusiven Galerie in Soho wird eröffnet, doch er ist kürzlich verstorben. Seine Witwe Lyris sieht sich der oberflächlichen Londoner Kunstszene gegenüber, in der es nur um das Sehen und Gesehenwerden geht. Bei der Vernissage interessiert sich niemand wirklich für die Kunst oder für sie. Nach der Veranstaltung kehrt Lyris nach Hause zurück, wo sie von der Einsamkeit überfallen wird, die seit Johns Tod in ihr Leben eingezogen ist. Ein Lichtblick ist ihr Neffe Nathan, der sich nach längerer Zeit wieder für sie interessiert und Kunst studiert. Doch Nathan sieht in Lyris nicht nur eine Tante, sondern auch eine Möglichkeit, Profit aus der Situation zu schlagen. Sein Interesse entpuppt sich schnell als eigennützig, ebenso wie das vieler anderer „Freunde“. Glücklicherweise ist Lyris klug genug, sich nicht von diesen Erbschleichern täuschen zu lassen. Shena Mackay entwirft in dieser Geschichte ein scharfsinniges Porträt der Eitelkeit und Leere einer Kunstszene, die ihr Interesse an Inhalten längst verloren hat, und bietet eine brillante Satire auf die Absurditäten der Branche.

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Die Witwe des Künstlers, Shena Mackay

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
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(Paperback)
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Titel
Die Witwe des Künstlers
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Shena Mackay
Verlag
Beck
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Paperback
ISBN10
3406471277
ISBN13
9783406471278
Reihe
Originaltitel
The artist's widow
Beschreibung
John hatte die beste Entschuldigung, warum er heute Abend nicht pünktlich kam: Seine Ausstellung in einer exklusiven Galerie in Soho wird eröffnet, doch er ist kürzlich verstorben. Seine Witwe Lyris sieht sich der oberflächlichen Londoner Kunstszene gegenüber, in der es nur um das Sehen und Gesehenwerden geht. Bei der Vernissage interessiert sich niemand wirklich für die Kunst oder für sie. Nach der Veranstaltung kehrt Lyris nach Hause zurück, wo sie von der Einsamkeit überfallen wird, die seit Johns Tod in ihr Leben eingezogen ist. Ein Lichtblick ist ihr Neffe Nathan, der sich nach längerer Zeit wieder für sie interessiert und Kunst studiert. Doch Nathan sieht in Lyris nicht nur eine Tante, sondern auch eine Möglichkeit, Profit aus der Situation zu schlagen. Sein Interesse entpuppt sich schnell als eigennützig, ebenso wie das vieler anderer „Freunde“. Glücklicherweise ist Lyris klug genug, sich nicht von diesen Erbschleichern täuschen zu lassen. Shena Mackay entwirft in dieser Geschichte ein scharfsinniges Porträt der Eitelkeit und Leere einer Kunstszene, die ihr Interesse an Inhalten längst verloren hat, und bietet eine brillante Satire auf die Absurditäten der Branche.