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Goethes Mutter

Eine Biographie

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  • 465 Seiten
  • 17 Lesestunden

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Catharina Elisabeth, die Tochter des mächtigen Stadtschultheißen Johann Wolfgang Textor, wurde mit dem viel älteren Juristen Johann Caspar Goethe verheiratet. Ihr Mann besaß das Haus, in dem Johann Wolfgang Goethe geboren wurde. Catharina Elisabeth, von Freunden liebevoll „Frau Aja“ genannt, zeigte stets Fürsorge, die selbst in den Haushaltsbüchern vermerkt ist, wo sie die Ausgaben für das Haus festhielt. Goethe bemerkte, dass er Sprachgewandtheit von seiner Mutter geerbt habe, die sich durch ihre Unabhängigkeit auszeichnete. Sie führte einen Literaturkreis, lieh Bücher aus und spielte leidenschaftlich Klavier, oft so laut, dass man es bis zur Hauptwache hören konnte. Nach dem Tod ihres Mannes 1782 begann sie mit fünfzig Jahren ein neues Kapitel in ihrem Leben und fand Glück mit dem Schauspieler Karl Ferdinand Unzelmann. Trotz der selteneren Besuche ihres berühmten Sohnes blieb sie lebensfroh und hielt an ihrem Grundsatz fest, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Dagmar von Gersdorff hat Catharina Elisabeths außergewöhnliches Leben anhand von Quellen und unveröffentlichten Dokumenten erforscht, darunter Briefe und Haushaltsbücher, und präsentiert ihre Erkenntnisse in dieser Biographie.

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Goethes Mutter, Dagmar von Gersdorff

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Paperback)
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Untertitel
Eine Biographie
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Paperback
Seitenzahl
465
ISBN10
3458346252
ISBN13
9783458346258
Reihe
Bewertung
4,25 von 5 Sternen
Beschreibung
Catharina Elisabeth, die Tochter des mächtigen Stadtschultheißen Johann Wolfgang Textor, wurde mit dem viel älteren Juristen Johann Caspar Goethe verheiratet. Ihr Mann besaß das Haus, in dem Johann Wolfgang Goethe geboren wurde. Catharina Elisabeth, von Freunden liebevoll „Frau Aja“ genannt, zeigte stets Fürsorge, die selbst in den Haushaltsbüchern vermerkt ist, wo sie die Ausgaben für das Haus festhielt. Goethe bemerkte, dass er Sprachgewandtheit von seiner Mutter geerbt habe, die sich durch ihre Unabhängigkeit auszeichnete. Sie führte einen Literaturkreis, lieh Bücher aus und spielte leidenschaftlich Klavier, oft so laut, dass man es bis zur Hauptwache hören konnte. Nach dem Tod ihres Mannes 1782 begann sie mit fünfzig Jahren ein neues Kapitel in ihrem Leben und fand Glück mit dem Schauspieler Karl Ferdinand Unzelmann. Trotz der selteneren Besuche ihres berühmten Sohnes blieb sie lebensfroh und hielt an ihrem Grundsatz fest, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Dagmar von Gersdorff hat Catharina Elisabeths außergewöhnliches Leben anhand von Quellen und unveröffentlichten Dokumenten erforscht, darunter Briefe und Haushaltsbücher, und präsentiert ihre Erkenntnisse in dieser Biographie.