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Benjamin heute

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  • 191 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Benjamins Gegenwartspotenzial entfaltet sich im literarisch-kritischen Diskurs über das Verhältnis zwischen moderner europäischer Metropole und (post-)kolonialen Räumen. Goebels Studie beleuchtet drei eng verbundene Aspekte: die Rezeption von Benjamins Ideen in aktuellen postkolonialen Theorien, die Auseinandersetzung mit der 'Fremde' und der Kolonialproblematik in seinen Texten sowie die Übertragung der Figur des Flaneurs von der europäischen Metropole nach Japan. Diese Übertragung erfolgt in einem Kontext, der durch Spannungen zwischen Eurozentrismus und indigener Authentizität sowie westlicher Kulturhegemonie und internationaler Postmoderne geprägt ist. Benjamin wird in diesem Licht als zentraler Akteur in den gegenwärtigen Debatten zur Überschneidung von Literatur und Ethnologie, zur Selbstrepräsentation globaler Großstädte und zur Theorie interkultureller Übersetzung betrachtet. Die Studie gliedert sich in mehrere Kapitel, die sich mit verschiedenen Aspekten der Flanerie und des Kultur-Kolonialismus beschäftigen und dabei wichtige literarische Figuren und Theoretiker einbeziehen. Die Schlussbemerkung sowie das Literaturverzeichnis und Register runden die Analyse ab.

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Benjamin heute, Rolf J. Goebel

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
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(Paperback)
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Titel
Benjamin heute
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Rolf J. Goebel
Verlag
Iudicium
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Paperback
Seitenzahl
191
ISBN10
389129087X
ISBN13
9783891290873
Reihe
Beschreibung
Benjamins Gegenwartspotenzial entfaltet sich im literarisch-kritischen Diskurs über das Verhältnis zwischen moderner europäischer Metropole und (post-)kolonialen Räumen. Goebels Studie beleuchtet drei eng verbundene Aspekte: die Rezeption von Benjamins Ideen in aktuellen postkolonialen Theorien, die Auseinandersetzung mit der 'Fremde' und der Kolonialproblematik in seinen Texten sowie die Übertragung der Figur des Flaneurs von der europäischen Metropole nach Japan. Diese Übertragung erfolgt in einem Kontext, der durch Spannungen zwischen Eurozentrismus und indigener Authentizität sowie westlicher Kulturhegemonie und internationaler Postmoderne geprägt ist. Benjamin wird in diesem Licht als zentraler Akteur in den gegenwärtigen Debatten zur Überschneidung von Literatur und Ethnologie, zur Selbstrepräsentation globaler Großstädte und zur Theorie interkultureller Übersetzung betrachtet. Die Studie gliedert sich in mehrere Kapitel, die sich mit verschiedenen Aspekten der Flanerie und des Kultur-Kolonialismus beschäftigen und dabei wichtige literarische Figuren und Theoretiker einbeziehen. Die Schlussbemerkung sowie das Literaturverzeichnis und Register runden die Analyse ab.