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Küss die Hand

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Joseph Roth war nicht nur ein großer Erzähler, sondern auch ein erstaunlicher Schriftsteller für Zeitungen, der in wenigen Jahren eine enorme und vielfältige Menge an Texten in österreichischen und deutschen Zeitungen veröffentlichte. Roth war, wie Soma Morgenstern schrieb, „ein geborener Beschreiber, und zwar von der illustren Art“, der in der Lage war, sich jedem Schauspiel des Lebens zu widmen. In diesem Band, dem ersten einer Reihe, in der viele von Roths kurzen Texten erscheinen werden, ist das Thema eine Stadt: Wien, erschöpft von einem Krieg, der eine umfassende Zerstörung und das Ende eines Imperiums bedeutete. Und kein Zeuge konnte diese Welt mit einem so klaren und teilnehmenden Blick beobachten. Eine zerbrochene Welt, die sich an den Kursen der Schwarzmarktpreise misst, wo alle wie Zirkuskünstler (oder Statisten des neuen Filmuniversums) erscheinen, die auf ein Drehbuch warten – und unter ihnen mischen sich einige Verrückte aus dem Steinhof. Eine Welt, deren Chronist und Sänger Joseph Roth mehr als jeder andere war.

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Küss die Hand, Holger Wolandt

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
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Titel
Küss die Hand
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Holger Wolandt
Erscheinungsdatum
2001
Seitenzahl
395
ISBN10
3426613379
ISBN13
9783426613375
Reihe
Beschreibung
Joseph Roth war nicht nur ein großer Erzähler, sondern auch ein erstaunlicher Schriftsteller für Zeitungen, der in wenigen Jahren eine enorme und vielfältige Menge an Texten in österreichischen und deutschen Zeitungen veröffentlichte. Roth war, wie Soma Morgenstern schrieb, „ein geborener Beschreiber, und zwar von der illustren Art“, der in der Lage war, sich jedem Schauspiel des Lebens zu widmen. In diesem Band, dem ersten einer Reihe, in der viele von Roths kurzen Texten erscheinen werden, ist das Thema eine Stadt: Wien, erschöpft von einem Krieg, der eine umfassende Zerstörung und das Ende eines Imperiums bedeutete. Und kein Zeuge konnte diese Welt mit einem so klaren und teilnehmenden Blick beobachten. Eine zerbrochene Welt, die sich an den Kursen der Schwarzmarktpreise misst, wo alle wie Zirkuskünstler (oder Statisten des neuen Filmuniversums) erscheinen, die auf ein Drehbuch warten – und unter ihnen mischen sich einige Verrückte aus dem Steinhof. Eine Welt, deren Chronist und Sänger Joseph Roth mehr als jeder andere war.