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Bertholds und Bernolds Chroniken

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  • 453 Seiten
  • 16 Lesestunden

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Die Chroniken Bertholds und Bernolds zählen zu den bekanntesten zeitgenössischen Dokumenten, die im Investiturstreit für Papst Gregor VII. Partei ergreifen. Die Chronik Bertholds von Reichenau (um 1030 bis 1088) reicht in den Überlieferungen bald bis 1066, bald bis 1080. Die späten Partien der Chronik zeichnen sich dadurch aus, dass sie umfangreiche Berichte enthalten und mit polemischer Schärfe für Gregor VII. und Rudolf von Schwaben gegen Heinrich IV. Stellung beziehen. Bernolds von Konstanz (um 1050 bis 1100) im eher sachlich-geschäftsmäßigen Stil verfasste Chronik, die bis zu seinem Tod reicht, ist ebenfalls eine pro-gregorianische Stellungnahme und spiegelt die monastische Reformbewegung Süddeutschlands im späten 11. Jahrhundert.

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Bertholds und Bernolds Chroniken, Bertholdus

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Erscheinungsdatum
2002
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Titel
Bertholds und Bernolds Chroniken
Sprache
Lateinisch
Autor*innen
Bertholdus
Erscheinungsdatum
2002
Seitenzahl
453
ISBN10
3534014286
ISBN13
9783534014286
Reihe
Beschreibung
Die Chroniken Bertholds und Bernolds zählen zu den bekanntesten zeitgenössischen Dokumenten, die im Investiturstreit für Papst Gregor VII. Partei ergreifen. Die Chronik Bertholds von Reichenau (um 1030 bis 1088) reicht in den Überlieferungen bald bis 1066, bald bis 1080. Die späten Partien der Chronik zeichnen sich dadurch aus, dass sie umfangreiche Berichte enthalten und mit polemischer Schärfe für Gregor VII. und Rudolf von Schwaben gegen Heinrich IV. Stellung beziehen. Bernolds von Konstanz (um 1050 bis 1100) im eher sachlich-geschäftsmäßigen Stil verfasste Chronik, die bis zu seinem Tod reicht, ist ebenfalls eine pro-gregorianische Stellungnahme und spiegelt die monastische Reformbewegung Süddeutschlands im späten 11. Jahrhundert.