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Der Januskopf des Utopischen

Texte, Gespräche, Erinnerungen

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  • 370 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Der ostdeutsche und Berliner Germanist sowie Literaturhistoriker Hans Kaufmann (1926-2000) war ein führender und umstrittener Geist der DDR, wo Literatur zunehmend eine Ersatzfunktion für unausgesprochene gesellschaftliche Probleme übernahm. Seit den 1950er Jahren prägte er maßgeblich die Entwicklung der marxistischen deutschen Literaturwissenschaft. Seine frühen Arbeiten zu Heinrich Heine und Bertolt Brecht, der mehrfach aufgelegte Band „Krisen und Wandlungen der deutschen Literatur von Wedekind bis Feuchtwanger“ (1966) sowie seine Mitwirkung an der „Geschichte der deutschen Literatur“ in den 1970er Jahren machten ihn international bekannt. Trotz seiner Erfolge sah er sich mit Vorwürfen konfrontiert, darunter „elitäre Kunstkonzeption“ und „ideologische Verführung“ des wissenschaftlichen Nachwuchses, was zu politischen und kulturpolitischen Eingriffen führte. Nach der Wende wurde auch er pauschal für seine Nähe zum DDR-System kritisiert. Die in diesem Band zusammengestellten, größtenteils unveröffentlichten Texte, Gespräche und Erinnerungen sind authentische Dokumente, die Kaufmann als herausragenden Wissenschaftler und Menschen zeigen, der sich nicht hinter seinen Texten versteckt. Der Leser wird auf lebendige Weise in die Lebens- und Lesewelt eines Zeitgenossen der älteren Generation hineingezogen.

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Der Januskopf des Utopischen, Hans Kaufmann

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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Titel
Der Januskopf des Utopischen
Untertitel
Texte, Gespräche, Erinnerungen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hans Kaufmann
Verlag
Weidler
Erscheinungsdatum
2002
Seitenzahl
370
ISBN10
3896932101
ISBN13
9783896932105
Reihe
Beschreibung
Der ostdeutsche und Berliner Germanist sowie Literaturhistoriker Hans Kaufmann (1926-2000) war ein führender und umstrittener Geist der DDR, wo Literatur zunehmend eine Ersatzfunktion für unausgesprochene gesellschaftliche Probleme übernahm. Seit den 1950er Jahren prägte er maßgeblich die Entwicklung der marxistischen deutschen Literaturwissenschaft. Seine frühen Arbeiten zu Heinrich Heine und Bertolt Brecht, der mehrfach aufgelegte Band „Krisen und Wandlungen der deutschen Literatur von Wedekind bis Feuchtwanger“ (1966) sowie seine Mitwirkung an der „Geschichte der deutschen Literatur“ in den 1970er Jahren machten ihn international bekannt. Trotz seiner Erfolge sah er sich mit Vorwürfen konfrontiert, darunter „elitäre Kunstkonzeption“ und „ideologische Verführung“ des wissenschaftlichen Nachwuchses, was zu politischen und kulturpolitischen Eingriffen führte. Nach der Wende wurde auch er pauschal für seine Nähe zum DDR-System kritisiert. Die in diesem Band zusammengestellten, größtenteils unveröffentlichten Texte, Gespräche und Erinnerungen sind authentische Dokumente, die Kaufmann als herausragenden Wissenschaftler und Menschen zeigen, der sich nicht hinter seinen Texten versteckt. Der Leser wird auf lebendige Weise in die Lebens- und Lesewelt eines Zeitgenossen der älteren Generation hineingezogen.