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Die deutsche Bartholomäusnacht

Mit einem Nachwort von Dr. Claus-Martin Wolfschlag

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Die vorliegende Schrift bietet eine spannende Innenaufnahme des nationalsozialistischen Systems in Deutschland, insbesondere in der Zeit vor und nach der ›Machtergreifung‹ von 1933. Der Fokus liegt auf der ersten großen Bluttat des NS-Systems, der Niederschlagung des ›Röhm-Putsches‹ 1934. Unter der Leitung von Adolf Hitler wurden Ende Juni/Anfang Juli 1934 etwa 200 politische Widersacher ermordet, darunter der SA-Chef Ernst Röhm und zahlreiche Mitglieder der paramilitärischen Organisation sowie kritische Politiker. Der Autor Otto Strasser war indirekt in diese Ereignisse involviert, was das Buch zu einer seiner persönlichsten Schriften macht. Sein Bruder Gregor, einst Reichsorganisationsleiter der NSDAP, fiel ebenfalls der Hitlerschen ›Säuberungsaktion‹ zum Opfer. Insofern ist die Schrift auch eine frühe publizistische Auseinandersetzung mit Hitler und dem NS-System. Besonders wertvoll ist diese Abrechnung, da sie nicht als linke Propagandaschrift zu verstehen ist, sondern auf dem differenzierten Blick eines ehemaligen Akteurs im nationalsozialistischen Führungszirkel beruht.

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Die deutsche Bartholomäusnacht, Otto Strasser

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Paperback)
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Titel
Die deutsche Bartholomäusnacht
Untertitel
Mit einem Nachwort von Dr. Claus-Martin Wolfschlag
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Otto Strasser
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Paperback
ISBN10
389846721X
ISBN13
9783898467216
Reihe
Schlagwörter
Historisches Thema
Beschreibung
Die vorliegende Schrift bietet eine spannende Innenaufnahme des nationalsozialistischen Systems in Deutschland, insbesondere in der Zeit vor und nach der ›Machtergreifung‹ von 1933. Der Fokus liegt auf der ersten großen Bluttat des NS-Systems, der Niederschlagung des ›Röhm-Putsches‹ 1934. Unter der Leitung von Adolf Hitler wurden Ende Juni/Anfang Juli 1934 etwa 200 politische Widersacher ermordet, darunter der SA-Chef Ernst Röhm und zahlreiche Mitglieder der paramilitärischen Organisation sowie kritische Politiker. Der Autor Otto Strasser war indirekt in diese Ereignisse involviert, was das Buch zu einer seiner persönlichsten Schriften macht. Sein Bruder Gregor, einst Reichsorganisationsleiter der NSDAP, fiel ebenfalls der Hitlerschen ›Säuberungsaktion‹ zum Opfer. Insofern ist die Schrift auch eine frühe publizistische Auseinandersetzung mit Hitler und dem NS-System. Besonders wertvoll ist diese Abrechnung, da sie nicht als linke Propagandaschrift zu verstehen ist, sondern auf dem differenzierten Blick eines ehemaligen Akteurs im nationalsozialistischen Führungszirkel beruht.