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Der Gulag

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Wie entwickelte sich aus dem Chaos der Revolutionszeit ein weit verzweigtes, zentral gesteuertes System zur Ausbeutung von Zwangsarbeit? Welche Rolle spielten Zwangsarbeit und Gulag im sowjetischen System? Diesen Fragen geht die renommierte amerikanische Journalistin Anne Applebaum in ihrem neuesten Buch nach. Sie stützt sich auf umfangreiche Quellen aus neu zugänglichen sowjetischen Archiven sowie auf Häftlingserinnerungen und Gespräche mit Überlebenden. Applebaum zeichnet das Gulagsystem von seinen Ursprüngen in den Revolutionsjahren bis zu seiner Auflösung in den achtziger Jahren nach. Sie untersucht die wirtschaftliche und politische Bedeutung des Zwangsarbeitssystems, das unter Stalin seinen Höhepunkt erreichte, und gibt den Opfern eine Stimme. Die Autorin beschreibt den Lageralltag, die Überlebensstrategien der Häftlinge sowie die besonderen Erfahrungen von Frauen und Kindern. Sie thematisiert auch sexuelle Beziehungen und Eheschließungen zwischen Häftlingen sowie Rebellion, Streiks und Flucht. Durch die Kombination sorgfältiger Forschung mit den Erzählungen von Überlebenden erhellt Applebaums Werk eine bislang im Schatten liegende Welt. Es gilt bereits als Standardwerk und wird in sieben europäische Sprachen übersetzt.

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Der Gulag, Anne Applebaum

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Anne Applebaum
Verlag
Siedler
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Hardcover
ISBN10
3886806421
ISBN13
9783886806423
Reihe
Erstveröffentlichung
1999
Originaltitel
Gulag
Bewertung
4,25 von 5 Sternen
Beschreibung
Wie entwickelte sich aus dem Chaos der Revolutionszeit ein weit verzweigtes, zentral gesteuertes System zur Ausbeutung von Zwangsarbeit? Welche Rolle spielten Zwangsarbeit und Gulag im sowjetischen System? Diesen Fragen geht die renommierte amerikanische Journalistin Anne Applebaum in ihrem neuesten Buch nach. Sie stützt sich auf umfangreiche Quellen aus neu zugänglichen sowjetischen Archiven sowie auf Häftlingserinnerungen und Gespräche mit Überlebenden. Applebaum zeichnet das Gulagsystem von seinen Ursprüngen in den Revolutionsjahren bis zu seiner Auflösung in den achtziger Jahren nach. Sie untersucht die wirtschaftliche und politische Bedeutung des Zwangsarbeitssystems, das unter Stalin seinen Höhepunkt erreichte, und gibt den Opfern eine Stimme. Die Autorin beschreibt den Lageralltag, die Überlebensstrategien der Häftlinge sowie die besonderen Erfahrungen von Frauen und Kindern. Sie thematisiert auch sexuelle Beziehungen und Eheschließungen zwischen Häftlingen sowie Rebellion, Streiks und Flucht. Durch die Kombination sorgfältiger Forschung mit den Erzählungen von Überlebenden erhellt Applebaums Werk eine bislang im Schatten liegende Welt. Es gilt bereits als Standardwerk und wird in sieben europäische Sprachen übersetzt.