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Die industrielle Entwicklung Bayerns von 1925 bis 1975

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  • 511 Seiten
  • 18 Lesestunden

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Warum ist Bayern seit dem Zweiten Weltkrieg wirtschaftlich erfolgreicher als andere Bundesländer? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler, Journalisten und Politiker. Ein Blick nach Bayern verspricht Erkenntnisse über den Aufstieg von einem Agrarland zu einer führenden Industrieregion. Die Ursachen für den industriellen Erfolg sind vielfältig und werden unterschiedlich interpretiert, abhängig von politischen Einstellungen. Manchmal wird die Strukturpolitik der bayerischen Staatsregierung als entscheidend angesehen, manchmal der hohe Freizeitwert der Landschaft oder die Rolle der Heimatvertriebenen. Auch die „gesunde“ Betriebsstruktur und der kulturelle Code werden als Erklärungen angeführt. Aktuelle Diskussionen betonen häufig die Mentalität der Bürger, symbolisiert durch den Slogan „Mit Laptop und Lederhose“. Der besondere Ansatz dieser Arbeit besteht darin, Bayern differenziert zu betrachten, indem regionale Einheiten, industrielle Zweige und spezifische Zeiträume analysiert werden. Die allgemeine Frage nach dem wirtschaftlichen Erfolg wird in konkretere Teilfragen zerlegt: In welchen Städten oder Gemeinden hat sich welche Industriegruppe entwickelt? Diese Methodik ermöglicht neue, überraschende Erklärungen für den wirtschaftlichen Erfolg Bayerns und stellt bestehende Erklärungsansätze in Frage.

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Die industrielle Entwicklung Bayerns von 1925 bis 1975, Alfons Frey

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Paperback)
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Titel
Die industrielle Entwicklung Bayerns von 1925 bis 1975
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Alfons Frey
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Paperback
Seitenzahl
511
ISBN10
3428111729
ISBN13
9783428111725
Reihe
Beschreibung
Warum ist Bayern seit dem Zweiten Weltkrieg wirtschaftlich erfolgreicher als andere Bundesländer? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler, Journalisten und Politiker. Ein Blick nach Bayern verspricht Erkenntnisse über den Aufstieg von einem Agrarland zu einer führenden Industrieregion. Die Ursachen für den industriellen Erfolg sind vielfältig und werden unterschiedlich interpretiert, abhängig von politischen Einstellungen. Manchmal wird die Strukturpolitik der bayerischen Staatsregierung als entscheidend angesehen, manchmal der hohe Freizeitwert der Landschaft oder die Rolle der Heimatvertriebenen. Auch die „gesunde“ Betriebsstruktur und der kulturelle Code werden als Erklärungen angeführt. Aktuelle Diskussionen betonen häufig die Mentalität der Bürger, symbolisiert durch den Slogan „Mit Laptop und Lederhose“. Der besondere Ansatz dieser Arbeit besteht darin, Bayern differenziert zu betrachten, indem regionale Einheiten, industrielle Zweige und spezifische Zeiträume analysiert werden. Die allgemeine Frage nach dem wirtschaftlichen Erfolg wird in konkretere Teilfragen zerlegt: In welchen Städten oder Gemeinden hat sich welche Industriegruppe entwickelt? Diese Methodik ermöglicht neue, überraschende Erklärungen für den wirtschaftlichen Erfolg Bayerns und stellt bestehende Erklärungsansätze in Frage.