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Von Bubenhosen und Bildungsgutscheinen

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Bubenhosen nähen, Militärsocken stricken, vor der Schnapsgefahr warnen, Flick- und Kochkurse organisieren: Der 1929 gegründeten Frauenzentrale Appenzell Ausserrhoden standen die Frauenpflichten näher als die Frauenrechte. Noch ging die Liebe des Mannes durch den Magen, und dieser wollte auch in den Krisenjahren gefüllt sein. Im Zweiten Weltkrieg banden die Behörden die Frauenzentrale eng in die kriegswirtschaftliche Organisation ein. Besonders eindrücklich zeigte sich die militärische Einbindung am Engagement der Gründungspräsidentin Clara Nef im Gesinnungskader der Schweizer Armee. Die geistige Landesverteidigung war ihre Passion. Für den bürgerlichen Frauendachverband waren die Landsgemeinde heilig und das Frauenstimmrecht tabu. Inzwischen fällt das politische Engagement leichter. 75 Jahre nach ihrer Gründung stehen bei der Frauenzentrale nicht mehr die Frauenpflichten im Vordergrund, sondern die Weiterbildung der Frauen und deren Engagement in der Öffentlichkeit. Die Schrift zum 75-Jahr-Jubiläum der Frauenzentrale hebt handgeschriebene Protokolle und vergilbte Zeitungsausschnitte an Licht, zeigt Entwicklungen auf und läst die Präsidentinnen, die Landfrauen und einer der letzten Militärsocken-Strickerinnen zu Wort kommen. Ein vergnüglicher, leicht lesbarer geschichtlicher Rückblick.

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Von Bubenhosen und Bildungsgutscheinen, Jolanda Spirig

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2004
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