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Ein eigenes Reich

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Hollywood gilt seit seinen Anfängen als eine Traumfabrik, die mit ihren Bildern tief ins kollektive Unbewusste eindringt. Doch wie begann alles? Wer sind die prägenden Figuren dieser Erfolgsstory? Kaum bekannt ist, dass die Gründer Hollywoods fast ausschließlich jüdische Emigranten aus Europa waren. Neal Gabler verfolgt die Lebensgeschichten von Harry Cohn, William Fox, Carl Laemmle, Louis B. Mayer, Jack und Harry Warner sowie Adolph Zukor, die als Studiogründer den Aufstieg Hollywoods und des Films maßgeblich beeinflussten. Trotz ihrer unterschiedlichen Wege in die Filmbranche fanden diese Männer eine verlockende Möglichkeit in der noch jungen Industrie, die keine sozialen Schranken kannte und mit wenig Kapital zugänglich war. Die „Hollywood-Juden“ zeichneten sich durch ein Gespür für den sich entwickelnden „amerikanischen Traum“ aus und schufen die Organisation, um diese Träume auf Zelluloid zu bannen. In ihrem Streben nach Anpassung schufen sie ein „eigenes Reich“ und gleichzeitig ein mythisches Amerika auf der Leinwand, das bis heute wirkt. Gablers detailreiches Werk bietet einen respektvollen und bedeutenden Beitrag zur Kultur- und Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts.

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Ein eigenes Reich, Neal Gabler

Sprache
Erscheinungsdatum
2004
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(Hardcover)
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Titel
Ein eigenes Reich
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Neal Gabler
Erscheinungsdatum
2004
Einband
Hardcover
ISBN10
3827003539
ISBN13
9783827003539
Reihe
Originaltitel
An empire of their own
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Hollywood gilt seit seinen Anfängen als eine Traumfabrik, die mit ihren Bildern tief ins kollektive Unbewusste eindringt. Doch wie begann alles? Wer sind die prägenden Figuren dieser Erfolgsstory? Kaum bekannt ist, dass die Gründer Hollywoods fast ausschließlich jüdische Emigranten aus Europa waren. Neal Gabler verfolgt die Lebensgeschichten von Harry Cohn, William Fox, Carl Laemmle, Louis B. Mayer, Jack und Harry Warner sowie Adolph Zukor, die als Studiogründer den Aufstieg Hollywoods und des Films maßgeblich beeinflussten. Trotz ihrer unterschiedlichen Wege in die Filmbranche fanden diese Männer eine verlockende Möglichkeit in der noch jungen Industrie, die keine sozialen Schranken kannte und mit wenig Kapital zugänglich war. Die „Hollywood-Juden“ zeichneten sich durch ein Gespür für den sich entwickelnden „amerikanischen Traum“ aus und schufen die Organisation, um diese Träume auf Zelluloid zu bannen. In ihrem Streben nach Anpassung schufen sie ein „eigenes Reich“ und gleichzeitig ein mythisches Amerika auf der Leinwand, das bis heute wirkt. Gablers detailreiches Werk bietet einen respektvollen und bedeutenden Beitrag zur Kultur- und Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts.