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Die frühen römischen Historiker

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    • 384 Seiten
    • 14 Lesestunden

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    Der zweite und abschließende Teil der "Die Frühen Römischen Historiker" enthält die Überreste von neun Autoren aus dem Zeitraum vom ausgehenden 2. Jahrhundert v.Chr. bis zum Ende der Republik. Die römische Geschichtsschreibung in dieser Epoche ist gekennzeichnet durch eine Ausdifferenzierung der historiographischen Gattungen. So verfasste Coelius Antipater die erste historische Monographie, die zugleich literarisch einen Qualitätssprung markierte. Die bis dahin ausschließlich gepflegte Gesamtgeschichte konnte sich in modifizierter Form behaupten; dabei waren die Werke von Claudius Quadrigarius, Valerius Antias und Licinius Macer offenbar so verschieden, dass von einer uniformen (Jüngeren) Annalistik nicht länger ernsthaft die Rede sein kann. Traditionen und Akzente dieser Werke sind in die definitive Formierung der republikanischen Geschichte durch Livius eingegangen. Mit dem ausführlichen zeitgeschichtlichen Werk Sisennas über den Bundesgenossenkrieg und die sullanische Epoche war schließlich ein Weg vorgezeichnet, der bis zu den "Historien" des Tacitus führen sollte.

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    Die frühen römischen Historiker,

    Sprache
    Erscheinungsdatum
    2004
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    (Hardcover)
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    Titel
    Die frühen römischen Historiker
    Sprache
    Deutsch
    Autor*innen
    Erscheinungsdatum
    2004
    Einband
    Hardcover
    Seitenzahl
    384
    ISBN10
    3534147588
    ISBN13
    9783534147588
    Reihe
    Bewertung
    3 von 5 Sternen
    Beschreibung
    Der zweite und abschließende Teil der "Die Frühen Römischen Historiker" enthält die Überreste von neun Autoren aus dem Zeitraum vom ausgehenden 2. Jahrhundert v.Chr. bis zum Ende der Republik. Die römische Geschichtsschreibung in dieser Epoche ist gekennzeichnet durch eine Ausdifferenzierung der historiographischen Gattungen. So verfasste Coelius Antipater die erste historische Monographie, die zugleich literarisch einen Qualitätssprung markierte. Die bis dahin ausschließlich gepflegte Gesamtgeschichte konnte sich in modifizierter Form behaupten; dabei waren die Werke von Claudius Quadrigarius, Valerius Antias und Licinius Macer offenbar so verschieden, dass von einer uniformen (Jüngeren) Annalistik nicht länger ernsthaft die Rede sein kann. Traditionen und Akzente dieser Werke sind in die definitive Formierung der republikanischen Geschichte durch Livius eingegangen. Mit dem ausführlichen zeitgeschichtlichen Werk Sisennas über den Bundesgenossenkrieg und die sullanische Epoche war schließlich ein Weg vorgezeichnet, der bis zu den "Historien" des Tacitus führen sollte.