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Wie ich das Haus meiner Eltern leer räumte

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  • 118 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Vor dieser Aufgabe wird, früher oder später, jeder einmal stehen: Das Haus der Eltern ausräumen, wenn diese plötzlich nicht mehr sind.§Auf taktvolle und unsentimentale Weise geht Lydia Flem den widersprüchlichen Gefühlen nach, mit denen sie selbst sich konfrontiert sieht: Als sie die Handtasche der Mutter ausräumen, den Wäscheschrank leeren, all die Papiere durchsehen muss, die nie für ihr Auge bestimmt waren. Und was soll mit den kunstvoll selbstgenähten Kleidern ihrer Mutter passieren, von denen jedes eine Geschichte erzählt? Soll sie sie behalten, wegwerfen, verkaufen, verschenken?§Lydia Flems Eltern gehörten einer Generation an, die sich von nichts trennen konnte, weil ihre eigene Jugend von Verlust und Entbehren bestimmt war. Die Geschichte ihrer Familie, die nie erzählt wurde - die Großmutter kam in Auschwitz um, die Eltern überlebten deutsche Konzentrationslager - entdeckt die Autorin nun in den sorgsam gehüteten Gegenständen, die ihr Elternhaus füllen. Auf tröstliche Weise helfen sie ihr, mit diesem Gefühlsgemisch aus plötzlicher Freiheit, Verlassenheit und endgültigem Erwachsensein umzugehen.

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Wie ich das Haus meiner Eltern leer räumte, Lydia Flem

Sprache
Erscheinungsdatum
2004
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(Hardcover)
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Titel
Wie ich das Haus meiner Eltern leer räumte
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Lydia Flem
Erscheinungsdatum
2004
Einband
Hardcover
Seitenzahl
118
ISBN10
3865550118
ISBN13
9783865550118
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, Frankreich
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Vor dieser Aufgabe wird, früher oder später, jeder einmal stehen: Das Haus der Eltern ausräumen, wenn diese plötzlich nicht mehr sind.§Auf taktvolle und unsentimentale Weise geht Lydia Flem den widersprüchlichen Gefühlen nach, mit denen sie selbst sich konfrontiert sieht: Als sie die Handtasche der Mutter ausräumen, den Wäscheschrank leeren, all die Papiere durchsehen muss, die nie für ihr Auge bestimmt waren. Und was soll mit den kunstvoll selbstgenähten Kleidern ihrer Mutter passieren, von denen jedes eine Geschichte erzählt? Soll sie sie behalten, wegwerfen, verkaufen, verschenken?§Lydia Flems Eltern gehörten einer Generation an, die sich von nichts trennen konnte, weil ihre eigene Jugend von Verlust und Entbehren bestimmt war. Die Geschichte ihrer Familie, die nie erzählt wurde - die Großmutter kam in Auschwitz um, die Eltern überlebten deutsche Konzentrationslager - entdeckt die Autorin nun in den sorgsam gehüteten Gegenständen, die ihr Elternhaus füllen. Auf tröstliche Weise helfen sie ihr, mit diesem Gefühlsgemisch aus plötzlicher Freiheit, Verlassenheit und endgültigem Erwachsensein umzugehen.