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Die Alpenfahrt

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  • 200 Seiten
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Österreichs bedeutendster Beitrag zur Entwicklung des berg- und alpentauglichen Automobils war die Alpenfahrt, die 1910 erstmals stattfand. Diese Prüfungsfahrt galt vor dem Ersten Weltkrieg als die schwerste und bedeutendste für Tourenwagen. Wagemutige Männer und einige Frauen wagten sich mit fragilen Autos in die Hochgebirgen, bezwangen steile Alpenpässe und gefährliche Maultierpfade. Bis zur letzten Vorkriegs-Alpenfahrt 1914 hatten die Teilnehmer ihre Automobile erheblich verbessert. In den 1920er und 1930er Jahren war das verkleinerte Österreich nicht mehr in der Lage, große Alpenfahrten allein zu organisieren. Dennoch führte der Ruhm der Alpenfahrt zur Zusammenarbeit aller Automobilclubs der Alpenländer, die zwischen 1928 und 1936 grenzüberschreitende Fahrten über bedeutende Pässe in Frankreich, Italien, Österreich, Deutschland und der Schweiz organisierten. Mit der zunehmenden Alpentauglichkeit der Automobile entstanden zahlreiche Hochgebirgs-Straßen. Von 1946 bis 1967 fand die Französische Alpenfahrt als hochsportliche Rallye statt, während die wiederbelebte Österreichische Alpenfahrt ab 1949, zunächst mit Schwerpunkt auf Motorrädern, später wieder mit Automobilen, an internationaler Bedeutung gewann. Diese Entwicklung wurde jedoch 1973 durch den Ölschock abrupt beendet.

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Die Alpenfahrt, Martin Pfundner

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Hardcover)
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Titel
Die Alpenfahrt
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Martin Pfundner
Verlag
Böhlau
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Hardcover
Seitenzahl
200
ISBN10
3205773071
ISBN13
9783205773078
Reihe
Beschreibung
Österreichs bedeutendster Beitrag zur Entwicklung des berg- und alpentauglichen Automobils war die Alpenfahrt, die 1910 erstmals stattfand. Diese Prüfungsfahrt galt vor dem Ersten Weltkrieg als die schwerste und bedeutendste für Tourenwagen. Wagemutige Männer und einige Frauen wagten sich mit fragilen Autos in die Hochgebirgen, bezwangen steile Alpenpässe und gefährliche Maultierpfade. Bis zur letzten Vorkriegs-Alpenfahrt 1914 hatten die Teilnehmer ihre Automobile erheblich verbessert. In den 1920er und 1930er Jahren war das verkleinerte Österreich nicht mehr in der Lage, große Alpenfahrten allein zu organisieren. Dennoch führte der Ruhm der Alpenfahrt zur Zusammenarbeit aller Automobilclubs der Alpenländer, die zwischen 1928 und 1936 grenzüberschreitende Fahrten über bedeutende Pässe in Frankreich, Italien, Österreich, Deutschland und der Schweiz organisierten. Mit der zunehmenden Alpentauglichkeit der Automobile entstanden zahlreiche Hochgebirgs-Straßen. Von 1946 bis 1967 fand die Französische Alpenfahrt als hochsportliche Rallye statt, während die wiederbelebte Österreichische Alpenfahrt ab 1949, zunächst mit Schwerpunkt auf Motorrädern, später wieder mit Automobilen, an internationaler Bedeutung gewann. Diese Entwicklung wurde jedoch 1973 durch den Ölschock abrupt beendet.