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Galizien in Wien

Parteien, Wahlen, Fraktionen und Abgeordnete im Übergang zur Massenpolitik

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  • 741 Seiten
  • 26 Lesestunden

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Diese Studie beschäftigt sich mit den politischen Beziehungen zwischen dem ehemaligen habsburgischen Kronland Galizien und der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien vornehmlich in den letzten 20 Jahren der österreichisch-ungarischen Monarchie. Im Schnittpunkt der vier Teile des Buches stehen die Deputierten aus Galizien im cisleithanischen Abgeordnetenhaus, ihre über Parteien, Fraktionen und Wahlorganisationen verankerte institutionelle Rückbindung in der politischen Gesellschaft, ihre parlamentarische Tätigkeit und ihre kollektivbiographische Charakteristik. In chronologischer Hinsicht steht die Frage im Vordergrund, wie sich unter den Voraussetzungen eines vergleichsweise „rückständigen“ Raumes der Übergang von einer von traditionalen Eliten im Rahmen eines Privilegien-Parlamentarismus bestimmten Politik hin zu einer Politik der Massen gestaltete. Dabei wird die sprengende Kraft der sozialen Bewegungen ebenso wie das reintegrative Potential des modernen Nationalismus thematisiert. Jenseits der für sich behandelten politischen Gesellschaften der Polen, Ruthenen (Ukrainer) und Juden wird insbesondere nach den übergreifend wirksamen Bedingungen und Handlungsmechanismen sowie den jeweiligen Wechselwirkungen gefragt, sei es im Bereich der Organisationsbildung, der Medien, der politischen Kultur oder der symbolischen Selbstdarstellung der kollektiven Akteure.

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Galizien in Wien, Harald Binder

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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Titel
Galizien in Wien
Untertitel
Parteien, Wahlen, Fraktionen und Abgeordnete im Übergang zur Massenpolitik
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Harald Binder
Erscheinungsdatum
2005
Seitenzahl
741
ISBN10
370013326X
ISBN13
9783700133261
Reihe
Schlagwörter
Historisches Thema
Beschreibung
Diese Studie beschäftigt sich mit den politischen Beziehungen zwischen dem ehemaligen habsburgischen Kronland Galizien und der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien vornehmlich in den letzten 20 Jahren der österreichisch-ungarischen Monarchie. Im Schnittpunkt der vier Teile des Buches stehen die Deputierten aus Galizien im cisleithanischen Abgeordnetenhaus, ihre über Parteien, Fraktionen und Wahlorganisationen verankerte institutionelle Rückbindung in der politischen Gesellschaft, ihre parlamentarische Tätigkeit und ihre kollektivbiographische Charakteristik. In chronologischer Hinsicht steht die Frage im Vordergrund, wie sich unter den Voraussetzungen eines vergleichsweise „rückständigen“ Raumes der Übergang von einer von traditionalen Eliten im Rahmen eines Privilegien-Parlamentarismus bestimmten Politik hin zu einer Politik der Massen gestaltete. Dabei wird die sprengende Kraft der sozialen Bewegungen ebenso wie das reintegrative Potential des modernen Nationalismus thematisiert. Jenseits der für sich behandelten politischen Gesellschaften der Polen, Ruthenen (Ukrainer) und Juden wird insbesondere nach den übergreifend wirksamen Bedingungen und Handlungsmechanismen sowie den jeweiligen Wechselwirkungen gefragt, sei es im Bereich der Organisationsbildung, der Medien, der politischen Kultur oder der symbolischen Selbstdarstellung der kollektiven Akteure.