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Gala

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Gala, Muse und Ehefrau von Éluard und Dalí, hat sich selbst diesen Namen gegeben, der etwas Theatralisches und Pompöses an sich hat. In den Bildern ihrer Männer begegnet uns Gala als Maske, Meduse und Madonna. Paul Éluard, den sie im Sanatorium trifft, besingt ihren verführerischen Zauber in zahlreichen Gedichten. Max Ernst, ihr zeitweiliger Geliebter, gewährt ihr einen Platz auf seinem berühmten Gemälde 'Au rendezvous des amis', während Salvador Dalí, für den sie Mann und Kind verließ, sie zu seiner bevorzugten Muse und einer Göttin erhebt. Gala selbst war bemerkenswert schweigsam über ihr eigenes Leben. Dominique Bona nimmt sich der Herausforderung an, das Rätsel dieser sibyllinischen Persönlichkeit zu lösen und der oft als hartherzig und kalt beschriebenen Frau Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Wer hätte der achtzehnjährigen, unscheinbaren Russin, die allein in die Schweiz kam, um ihre Tuberkulose auszukurieren, prophezeit, dass sie ihre Tage als Gattin eines exzentrischen Genies in einem katalonischen Palast verbringen würde? Bonas kenntnisreiche und elegant geschriebene Biographie zieht den Leser in den Bann einer faszinierenden Persönlichkeit und beleuchtet ein faszinierendes Stück Kulturgeschichte vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die 60er und 70er Jahre.

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Gala, Dominique Bona

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
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(Paperback)
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Titel
Gala
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Dominique Bona
Erscheinungsdatum
1998
Einband
Paperback
Seitenzahl
467
ISBN10
3596142687
ISBN13
9783596142682
Reihe
Originaltitel
Gala
Bewertung
4,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Gala, Muse und Ehefrau von Éluard und Dalí, hat sich selbst diesen Namen gegeben, der etwas Theatralisches und Pompöses an sich hat. In den Bildern ihrer Männer begegnet uns Gala als Maske, Meduse und Madonna. Paul Éluard, den sie im Sanatorium trifft, besingt ihren verführerischen Zauber in zahlreichen Gedichten. Max Ernst, ihr zeitweiliger Geliebter, gewährt ihr einen Platz auf seinem berühmten Gemälde 'Au rendezvous des amis', während Salvador Dalí, für den sie Mann und Kind verließ, sie zu seiner bevorzugten Muse und einer Göttin erhebt. Gala selbst war bemerkenswert schweigsam über ihr eigenes Leben. Dominique Bona nimmt sich der Herausforderung an, das Rätsel dieser sibyllinischen Persönlichkeit zu lösen und der oft als hartherzig und kalt beschriebenen Frau Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Wer hätte der achtzehnjährigen, unscheinbaren Russin, die allein in die Schweiz kam, um ihre Tuberkulose auszukurieren, prophezeit, dass sie ihre Tage als Gattin eines exzentrischen Genies in einem katalonischen Palast verbringen würde? Bonas kenntnisreiche und elegant geschriebene Biographie zieht den Leser in den Bann einer faszinierenden Persönlichkeit und beleuchtet ein faszinierendes Stück Kulturgeschichte vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die 60er und 70er Jahre.