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Verdinglichung

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Im frühen 20. Jahrhundert erweiterte der ungarische Theoretiker Georg Lukács die marxistische Theorie durch das Konzept der Verdinglichung. Dieses Konzept identifiziert die Transformation historischer Prozesse in ahistorische Entitäten und menschliche Handlungen in Dinge, die Teil einer unveränderlichen "zweiten Natur" erscheinen. Trotz der Hoffnungen auf De-Verdinglichung als Werkzeug revolutionärer Emanzipation erwiesen sich diese als vergeblich. In den originellen Essays, die 2005 als Tanner Lectures an der University of California, Berkeley, gehalten wurden, versucht der angesehene Philosoph Axel Honneth, das Konzept der Verdinglichung zu retten, indem er es im Rahmen seiner Philosophie der Anerkennung neu interpretiert. Drei prominente politische und soziale Theoretiker – Judith Butler, Raymond Geuss und Jonathan Lear – stellen kritische Fragen zu Honneths zentraler anthropologischer Prämisse, der Annahme, dass es vor der Kognition eine grundlegende Erfahrung intersubjektiver Anerkennung gibt. Diese Erfahrung könnte einen normativen Standard bieten, um aktuelle soziale Beziehungen zu beurteilen. Honneth hört ihren Kritiken aufmerksam zu und liefert eine kraftvolle Verteidigung seiner Position.

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Verdinglichung, Axel Honneth

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Paperback)
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Titel
Verdinglichung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Axel Honneth
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Paperback
Seitenzahl
109
ISBN10
3518584448
ISBN13
9783518584446
Reihe
Originaltitel
Verdinglichung
Bewertung
3,7 von 5 Sternen
Beschreibung
Im frühen 20. Jahrhundert erweiterte der ungarische Theoretiker Georg Lukács die marxistische Theorie durch das Konzept der Verdinglichung. Dieses Konzept identifiziert die Transformation historischer Prozesse in ahistorische Entitäten und menschliche Handlungen in Dinge, die Teil einer unveränderlichen "zweiten Natur" erscheinen. Trotz der Hoffnungen auf De-Verdinglichung als Werkzeug revolutionärer Emanzipation erwiesen sich diese als vergeblich. In den originellen Essays, die 2005 als Tanner Lectures an der University of California, Berkeley, gehalten wurden, versucht der angesehene Philosoph Axel Honneth, das Konzept der Verdinglichung zu retten, indem er es im Rahmen seiner Philosophie der Anerkennung neu interpretiert. Drei prominente politische und soziale Theoretiker – Judith Butler, Raymond Geuss und Jonathan Lear – stellen kritische Fragen zu Honneths zentraler anthropologischer Prämisse, der Annahme, dass es vor der Kognition eine grundlegende Erfahrung intersubjektiver Anerkennung gibt. Diese Erfahrung könnte einen normativen Standard bieten, um aktuelle soziale Beziehungen zu beurteilen. Honneth hört ihren Kritiken aufmerksam zu und liefert eine kraftvolle Verteidigung seiner Position.