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Riskante Moderne

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  • 312 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Der Traum von der Postmoderne ist ausgeträumt: Das Leben im 21. Jahrhundert wird anstrengender, nicht bequemer. Diese Entwicklung resultiert weniger aus Terrorgefahr oder neuen Kriegen, sondern aus den innergesellschaftlichen Spannungen, die wir selbst erzeugen – von der demographischen Krise über Massenarbeitslosigkeit bis zur Bildungsmisere und Innovationsscheu. Während wir feststellen, dass die Moderne in anderen Regionen, wie China und Nordamerika, voranschreitet, versuchen wir in Deutschland, sie einzuschränken. Doch die Dynamik dieser Moderne bringt keinen Konfliktfreiheit, sondern verbindet Wohlstand und Risiko – ein Merkmal der „riskanten Moderne“. Paul Nolte, ein bedeutender Vordenker des gesellschaftlichen Wandels in Deutschland, analysiert die Herausforderungen einer Gesellschaft, die sich in nahezu allen Bereichen an veränderte Realitäten anpassen muss – in den Beziehungen zwischen sozialen Klassen, Generationen und Geschlechtern sowie in den globalisierten Strukturen von Kapitalismus, Erwerbsarbeit und Mobilität. Sein Konzept der Investiven Gesellschaft regt eine Diskussion über eine neue Werteordnung jenseits des Konsums an und bietet wertvolle Ansätze für die dringend benötigte intellektuelle Debatte über die langfristigen Ziele unserer Gesellschaft.

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Riskante Moderne, Paul Nolte

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Erscheinungsdatum
2006
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Paul Nolte
Verlag
BpB
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Paperback
Seitenzahl
312
ISBN10
3893316744
ISBN13
9783893316748
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Der Traum von der Postmoderne ist ausgeträumt: Das Leben im 21. Jahrhundert wird anstrengender, nicht bequemer. Diese Entwicklung resultiert weniger aus Terrorgefahr oder neuen Kriegen, sondern aus den innergesellschaftlichen Spannungen, die wir selbst erzeugen – von der demographischen Krise über Massenarbeitslosigkeit bis zur Bildungsmisere und Innovationsscheu. Während wir feststellen, dass die Moderne in anderen Regionen, wie China und Nordamerika, voranschreitet, versuchen wir in Deutschland, sie einzuschränken. Doch die Dynamik dieser Moderne bringt keinen Konfliktfreiheit, sondern verbindet Wohlstand und Risiko – ein Merkmal der „riskanten Moderne“. Paul Nolte, ein bedeutender Vordenker des gesellschaftlichen Wandels in Deutschland, analysiert die Herausforderungen einer Gesellschaft, die sich in nahezu allen Bereichen an veränderte Realitäten anpassen muss – in den Beziehungen zwischen sozialen Klassen, Generationen und Geschlechtern sowie in den globalisierten Strukturen von Kapitalismus, Erwerbsarbeit und Mobilität. Sein Konzept der Investiven Gesellschaft regt eine Diskussion über eine neue Werteordnung jenseits des Konsums an und bietet wertvolle Ansätze für die dringend benötigte intellektuelle Debatte über die langfristigen Ziele unserer Gesellschaft.