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Geistige Stadterweiterung

Eine kurze Geschichte der Wiener Volkshochschulen, 1887–2005

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  • 183 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Das zentrale Anliegen der im frühen 19. Jahrhundert gegründeten Volks-Universitäten in Wien, den Volkshochschulen, hat seine emanzipatorische Bedeutung bis heute bewahrt. Der Zugang zu Wissen, Bildung und Kunst ist nach wie vor von großer gesellschaftlicher Relevanz. Trotz der tiefen Verankerung von Wissenschaft und Technik in unserem Alltag, der enormen Informationsdichte in den Medien und der grundsätzlichen Chancengleichheit im öffentlichen Bildungswesen, wächst die Kluft zwischen Expertenwissen und dem Wissen der breiten Bevölkerung. Ähnlich wie vor über hundert Jahren, als höhere Bildung einer kleinen Elite vorbehalten war, stehen wir heute vor Herausforderungen für eine emanzipatorische Erwachsenenbildung im Kontext der „Informationsgesellschaft“. Das historische Verdienst der Wiener Volksbildung liegt darin, die Kluft zwischen Experten und Laien durch eine institutionalisierte Form allgemein zugänglicher Bildung zu überbrücken. Diese „geistige Stadterweiterung“ (Eduard Leisching) hat die Demokratisierung von Bildung und Wissen in einer bisher unerreichten Qualität und Quantität ermöglicht. Der vorliegende Band behandelt die wissenschaftszentrierte Erwachsenenbildung in Wien Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts und zeichnet deren Entwicklung bis in die Gegenwart nach.

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Geistige Stadterweiterung, Christian H. Stifter

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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Titel
Geistige Stadterweiterung
Untertitel
Eine kurze Geschichte der Wiener Volkshochschulen, 1887–2005
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2005
Seitenzahl
183
ISBN10
3902416068
ISBN13
9783902416063
Reihe
Beschreibung
Das zentrale Anliegen der im frühen 19. Jahrhundert gegründeten Volks-Universitäten in Wien, den Volkshochschulen, hat seine emanzipatorische Bedeutung bis heute bewahrt. Der Zugang zu Wissen, Bildung und Kunst ist nach wie vor von großer gesellschaftlicher Relevanz. Trotz der tiefen Verankerung von Wissenschaft und Technik in unserem Alltag, der enormen Informationsdichte in den Medien und der grundsätzlichen Chancengleichheit im öffentlichen Bildungswesen, wächst die Kluft zwischen Expertenwissen und dem Wissen der breiten Bevölkerung. Ähnlich wie vor über hundert Jahren, als höhere Bildung einer kleinen Elite vorbehalten war, stehen wir heute vor Herausforderungen für eine emanzipatorische Erwachsenenbildung im Kontext der „Informationsgesellschaft“. Das historische Verdienst der Wiener Volksbildung liegt darin, die Kluft zwischen Experten und Laien durch eine institutionalisierte Form allgemein zugänglicher Bildung zu überbrücken. Diese „geistige Stadterweiterung“ (Eduard Leisching) hat die Demokratisierung von Bildung und Wissen in einer bisher unerreichten Qualität und Quantität ermöglicht. Der vorliegende Band behandelt die wissenschaftszentrierte Erwachsenenbildung in Wien Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts und zeichnet deren Entwicklung bis in die Gegenwart nach.