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Der Passions-Gobelin in der Stiftskirche von Schloß Zeil

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Der Passions-Gobelin in der Stiftskirche von Schloss Zeil (bei Leutkirch im Württembergischen Allgäu) hinterlässt einen überwältigenden Eindruck. Jährlich zur Passionszeit wird der 1937 gewebte Bildteppich-Fries (12 m breit, 1,70 m hoch) über der Brüstung der Fürstenempore angebracht und beansprucht die gesamte Breite des Kirchenschiffs. Die strenge, ornamentfreie Komposition, die das Absolute des Inhalts anstrebt, ist das Werk der Benediktinerin Deocara Maria Diepold OSB aus der Abtei St. Walburg, Eichstätt. Unter der Leitung der Äbtissin M. Benedicta von Spiegel erreichte die Autodidaktin in den dreißiger und vierziger Jahren den Höhepunkt ihres Schaffens und belebte die traditionsreiche Abtei-Manufaktur nach 400 Jahren. Waltraud Pratter-Rudolph, Studiendirektorin i. R., entdeckte dieses textile Kunstwerk zufällig während eines Besuchs der Stiftskirche in der Passionszeit und führte daraufhin umfassende Recherchen zur Entstehung des Gobelins durch. Das Buch behandelt nicht nur die sachliche Erschließung des Gobelins, sondern umfasst auch handwerkliche, historische und biografische Aspekte. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Ausleuchtung der theologischen Idee und deren künstlerischer Sichtbarmachung.

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Der Passions-Gobelin in der Stiftskirche von Schloß Zeil, Waltraud Pratter Rudolph

Sprache
Erscheinungsdatum
2006
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(Hardcover)
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Titel
Der Passions-Gobelin in der Stiftskirche von Schloß Zeil
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Hardcover
ISBN10
3898702626
ISBN13
9783898702621
Reihe
Beschreibung
Der Passions-Gobelin in der Stiftskirche von Schloss Zeil (bei Leutkirch im Württembergischen Allgäu) hinterlässt einen überwältigenden Eindruck. Jährlich zur Passionszeit wird der 1937 gewebte Bildteppich-Fries (12 m breit, 1,70 m hoch) über der Brüstung der Fürstenempore angebracht und beansprucht die gesamte Breite des Kirchenschiffs. Die strenge, ornamentfreie Komposition, die das Absolute des Inhalts anstrebt, ist das Werk der Benediktinerin Deocara Maria Diepold OSB aus der Abtei St. Walburg, Eichstätt. Unter der Leitung der Äbtissin M. Benedicta von Spiegel erreichte die Autodidaktin in den dreißiger und vierziger Jahren den Höhepunkt ihres Schaffens und belebte die traditionsreiche Abtei-Manufaktur nach 400 Jahren. Waltraud Pratter-Rudolph, Studiendirektorin i. R., entdeckte dieses textile Kunstwerk zufällig während eines Besuchs der Stiftskirche in der Passionszeit und führte daraufhin umfassende Recherchen zur Entstehung des Gobelins durch. Das Buch behandelt nicht nur die sachliche Erschließung des Gobelins, sondern umfasst auch handwerkliche, historische und biografische Aspekte. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Ausleuchtung der theologischen Idee und deren künstlerischer Sichtbarmachung.