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Auf der Suche nach dem verlorenen Sohn

Die Südamerika-Reise der Hedwig Pringsheim 1907/08 (Erweiterte Ausgabe mit neuen Dokumenten)

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  • 160 Seiten
  • 6 Lesestunden

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"Unsre Cap Arcona ist ein schönes, sehr komfortables Schiff; das Leben an Bord kennen Sie ja, mit den endlosen Malzeiten und dem scheußlich vielen Essen, das das wesentlichste Interesse der Reisenden ausmacht. Die Gesellschaft besteht zum größeren Teil aus argentinischen Familien, die kleinere Hälfte bilden die Deutschen, fast ausschließlich Kaufleute. Es sind sehr nette Männer darunter (ich sitze mit 8 Herren an einem Tisch, am Ehrenplatz neben dem 'Kaptein'), aber sie sind nicht Blut von meinem Blut, und ich lerne mit Interesse und Staunen eine ganz neue, fremde Welt kennen. Ich werde sehr gut behandelt und genieße die besondere Protektion meines dicken Kapitäns. Gestern allerdings wurde ich beleidigt, indem ein jüngerer Argentinier mir zweimal ganz brutal sagte: 'clothe your mouth.' Aber dem ich ich gegeben, denn, oho, ich stehe meinen Mann." Hedwig Pringsheim an Maximilian Harden, 30. November 1907

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Auf der Suche nach dem verlorenen Sohn, Inge Jens

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Paperback)
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Untertitel
Die Südamerika-Reise der Hedwig Pringsheim 1907/08 (Erweiterte Ausgabe mit neuen Dokumenten)
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Inge Jens
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
Seitenzahl
160
ISBN10
3499623455
ISBN13
9783499623455
Reihe
Bewertung
3,65 von 5 Sternen
Beschreibung
"Unsre Cap Arcona ist ein schönes, sehr komfortables Schiff; das Leben an Bord kennen Sie ja, mit den endlosen Malzeiten und dem scheußlich vielen Essen, das das wesentlichste Interesse der Reisenden ausmacht. Die Gesellschaft besteht zum größeren Teil aus argentinischen Familien, die kleinere Hälfte bilden die Deutschen, fast ausschließlich Kaufleute. Es sind sehr nette Männer darunter (ich sitze mit 8 Herren an einem Tisch, am Ehrenplatz neben dem 'Kaptein'), aber sie sind nicht Blut von meinem Blut, und ich lerne mit Interesse und Staunen eine ganz neue, fremde Welt kennen. Ich werde sehr gut behandelt und genieße die besondere Protektion meines dicken Kapitäns. Gestern allerdings wurde ich beleidigt, indem ein jüngerer Argentinier mir zweimal ganz brutal sagte: 'clothe your mouth.' Aber dem ich ich gegeben, denn, oho, ich stehe meinen Mann." Hedwig Pringsheim an Maximilian Harden, 30. November 1907