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Die Wundertäter

Netzwerke der deutschen Wirtschaft 1942-1966

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Als die westdeutsche Wirtschaft nach dem Krieg ihre wirtschaftswundersame Fahrt aufnahm, da standen an ihren Schalthebeln nicht etwa aus dem Nichts aufgetauchte Zauberer, sondern im Gegenteil gestandene Wirtschaftslenker, die schon vor (und während) der Zeit der Naziherrschaft aktiv gewesen waren. Die meisten dieser Männer leben heute nicht mehr. Und bis auf wenige Ausnahmen (wie Hermann Josef Abs, Friedrich Flick oder Josef Neckermann) haben wir die die Namen dieser Wundertäter längst vergessen, die, wie es in der Einleitung heißt, immerhin "ein staunenswertes Stück Zeitgeschichte mitgeschrieben haben". Nina Grunenberg erzählt ihre Geschichte im Rahmen einer äußerst lesenswerten Rekonstruktion der "Netzwerke der deutschen Wirtschaft 1942-1966". In sieben Kapiteln lässt die Autorin die Zeit des wirtschaftlichen Nachkriegsaufschwungs Revue passieren und verdeutlicht dabei, dass das eigentlich Wundersame an der unerwartet schnellen Genesung des in jeder Hinsicht völlig zerstörten Landes nicht die Rasanz des wirtschaftlichen Aufschwung war, sondern dass "mit einer politisch so diskreditierten Mannschaft in völlig verfahrener Lage eine florierende Wirtschaft und ein prosperierender Staat aufgebaut werden konnte, mit einem Staatsvolk, das die ihm von den westlichen Siegern eingeräumte Chance zur Demokratisierung dankbar nutzte".

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Die Wundertäter, Nina Grunenberg

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Erscheinungsdatum
2007,
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Titel
Die Wundertäter
Untertitel
Netzwerke der deutschen Wirtschaft 1942-1966
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Nina Grunenberg
Verlag
Pantheon
Erscheinungsdatum
2007
Seitenzahl
320
ISBN10
3570550516
ISBN13
9783570550519
Reihe
Bewertung
4,25 von 5 Sternen
Beschreibung
Als die westdeutsche Wirtschaft nach dem Krieg ihre wirtschaftswundersame Fahrt aufnahm, da standen an ihren Schalthebeln nicht etwa aus dem Nichts aufgetauchte Zauberer, sondern im Gegenteil gestandene Wirtschaftslenker, die schon vor (und während) der Zeit der Naziherrschaft aktiv gewesen waren. Die meisten dieser Männer leben heute nicht mehr. Und bis auf wenige Ausnahmen (wie Hermann Josef Abs, Friedrich Flick oder Josef Neckermann) haben wir die die Namen dieser Wundertäter längst vergessen, die, wie es in der Einleitung heißt, immerhin "ein staunenswertes Stück Zeitgeschichte mitgeschrieben haben". Nina Grunenberg erzählt ihre Geschichte im Rahmen einer äußerst lesenswerten Rekonstruktion der "Netzwerke der deutschen Wirtschaft 1942-1966". In sieben Kapiteln lässt die Autorin die Zeit des wirtschaftlichen Nachkriegsaufschwungs Revue passieren und verdeutlicht dabei, dass das eigentlich Wundersame an der unerwartet schnellen Genesung des in jeder Hinsicht völlig zerstörten Landes nicht die Rasanz des wirtschaftlichen Aufschwung war, sondern dass "mit einer politisch so diskreditierten Mannschaft in völlig verfahrener Lage eine florierende Wirtschaft und ein prosperierender Staat aufgebaut werden konnte, mit einem Staatsvolk, das die ihm von den westlichen Siegern eingeräumte Chance zur Demokratisierung dankbar nutzte".