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Der magische Mensch (homo divinans)

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  • 63 Seiten
  • 3 Lesestunden

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Danzel bietet einen Überblick über die Kultmagie und mythische Symbolik der Naturvölker. Während technische Handlungen für Angehörige der Hochkultur zentral sind, sind es für die 'Primitiv-Kulturen' die magischen Handlungen. Daher wird zwischen Homo faber (dem technischen Menschen) und Homo divinans (dem magischen Menschen) unterschieden. Mit der Zeit der großen Entdeckungen begann der Angriff der europäischen Zivilisation auf die Frühkulturen, die sich teils über Jahrtausende ungestört erhalten hatten. Diese Zivilisation offenbarte eine enorme destruktive Kraft. Während den Naturvölkern oft der Vorwurf des Kannibalismus gemacht wurde, verdient Europa den Vorwurf der 'Ethnophagie' in hohem Maße. Hunderte von Völkern sind verschwunden oder auf kümmerliche Reste geschrumpft. Einige Völker zeigten Widerstandskraft, doch ihre Kultur ist dem Untergang geweiht. In der Tagespolitik wird oft wenig über den Verlust dieser Kulturen nachgedacht; das wirtschaftliche Wohl wird über die kulturellen Verluste gestellt. Man rechtfertigt dies häufig mit der Annahme, dass das überlebende Volk das stärkere sei. Danzels Schrift fasst die magischen Riten und Mythen zusammen und plädiert für eine bessere Welt.

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Der magische Mensch (homo divinans), Theodor Wilhelm Danzel

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Erscheinungsdatum
2006
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Verlag
Bohmeier
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Paperback
Seitenzahl
63
ISBN10
3890945031
ISBN13
9783890945033
Reihe
Schlagwörter
Esoterik & Religion
Beschreibung
Danzel bietet einen Überblick über die Kultmagie und mythische Symbolik der Naturvölker. Während technische Handlungen für Angehörige der Hochkultur zentral sind, sind es für die 'Primitiv-Kulturen' die magischen Handlungen. Daher wird zwischen Homo faber (dem technischen Menschen) und Homo divinans (dem magischen Menschen) unterschieden. Mit der Zeit der großen Entdeckungen begann der Angriff der europäischen Zivilisation auf die Frühkulturen, die sich teils über Jahrtausende ungestört erhalten hatten. Diese Zivilisation offenbarte eine enorme destruktive Kraft. Während den Naturvölkern oft der Vorwurf des Kannibalismus gemacht wurde, verdient Europa den Vorwurf der 'Ethnophagie' in hohem Maße. Hunderte von Völkern sind verschwunden oder auf kümmerliche Reste geschrumpft. Einige Völker zeigten Widerstandskraft, doch ihre Kultur ist dem Untergang geweiht. In der Tagespolitik wird oft wenig über den Verlust dieser Kulturen nachgedacht; das wirtschaftliche Wohl wird über die kulturellen Verluste gestellt. Man rechtfertigt dies häufig mit der Annahme, dass das überlebende Volk das stärkere sei. Danzels Schrift fasst die magischen Riten und Mythen zusammen und plädiert für eine bessere Welt.