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Der Gesundheitswahn

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„Gesundheit endet, wo der Sport beginnt.“ Dieses Motto hat Generationen von Schulkindern geprägt und führt dazu, dass unsportliche Menschen belächelt und Sporthelden unkritisch verehrt werden. Midas Dekkers, ein bekannter niederländischer Biologe und Bestsellerautor, stellt in diesem Buch die heiligen Kühe der Sport- und Fitnessbewegung infrage. Er argumentiert, dass Sport zwar viele Menschen krank gemacht hat, aber niemanden gesund. Der Mensch hat über 1.500 Jahre ohne Sport gelebt, was ihn als unnötig erscheinen lässt. Im 19. Jahrhundert entstand die Idee, dass der Körper auch den Geist formen kann, was zu einem Körperkult führte, der bis heute besteht und sogar totalitären Regimen gefiel. Dekkers sieht den Geist als Chauffeur eines Fahrzeugs, dessen Bedienung er nicht versteht, und kritisiert, dass Sport nicht das Leben verbessert oder verlängert, sondern im Gegenteil, die Wahrscheinlichkeit eines frühen Todes erhöhen kann. Er bezeichnet die Zeit in Fitnessstudios und beim Joggen als Zeitverschwendung und Geldmacherei. Der Glaube an einen „gesunden“ Körper hat eine Industrie hervorgebracht, die eng mit Regierungen und Versicherungen zusammenarbeitet. Erhellend und polemisch, bietet das Buch eine provokante Perspektive auf die Sportkultur des Jahres 2008.

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Der Gesundheitswahn, Midas Dekkers

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Hardcover)
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Titel
Der Gesundheitswahn
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Midas Dekkers
Verlag
Blessing
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Hardcover
Seitenzahl
416
ISBN10
3896673696
ISBN13
9783896673695
Reihe
Originaltitel
Lichamelijke oefening
Bewertung
4,5 von 5 Sternen
Beschreibung
„Gesundheit endet, wo der Sport beginnt.“ Dieses Motto hat Generationen von Schulkindern geprägt und führt dazu, dass unsportliche Menschen belächelt und Sporthelden unkritisch verehrt werden. Midas Dekkers, ein bekannter niederländischer Biologe und Bestsellerautor, stellt in diesem Buch die heiligen Kühe der Sport- und Fitnessbewegung infrage. Er argumentiert, dass Sport zwar viele Menschen krank gemacht hat, aber niemanden gesund. Der Mensch hat über 1.500 Jahre ohne Sport gelebt, was ihn als unnötig erscheinen lässt. Im 19. Jahrhundert entstand die Idee, dass der Körper auch den Geist formen kann, was zu einem Körperkult führte, der bis heute besteht und sogar totalitären Regimen gefiel. Dekkers sieht den Geist als Chauffeur eines Fahrzeugs, dessen Bedienung er nicht versteht, und kritisiert, dass Sport nicht das Leben verbessert oder verlängert, sondern im Gegenteil, die Wahrscheinlichkeit eines frühen Todes erhöhen kann. Er bezeichnet die Zeit in Fitnessstudios und beim Joggen als Zeitverschwendung und Geldmacherei. Der Glaube an einen „gesunden“ Körper hat eine Industrie hervorgebracht, die eng mit Regierungen und Versicherungen zusammenarbeitet. Erhellend und polemisch, bietet das Buch eine provokante Perspektive auf die Sportkultur des Jahres 2008.