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Gedenken im "Gedankenjahr"

Zur diskursiven Konstruktion österreichischer Identitäten im Jubiläumsjahr 2005

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  • 206 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Im Jahr 2005, dem „Gedankenjahr“, wurden 60 Jahre Kriegsende und Befreiung, 60 Jahre Zweite Republik, 50 Jahre Staatsvertrag und Neutralitätsgesetz sowie 10 Jahre EU-Mitgliedschaft in Österreich mit zahlreichen Gedenkfeiern gewürdigt. Diese Anlässe prägten den politischen Diskurs durch Ausstellungen, Veranstaltungen, Reden und Festakte und beeinflussten auch Werbung, Kunst und den öffentlichen Diskurs. Der Band untersucht die Konstruktionen von Identität sowie die gemeinsame Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die in diesen Diskursen sichtbar werden. Zudem wird auf die „Störungen“ durch die „Affären Kampl und Gudenus“ eingegangen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Erinnerung an den Staatsvertrag und der Rekontextualisierung der berühmten „Balkonszene“ und des Satzes „Österreich ist frei!“ in verschiedenen Medien und politischen Äußerungen. Ein Vergleich mit dem Gedenkjahr 1995 verdeutlicht die Entwicklungen im politischen Diskurs und der öffentlichen Meinung über das Jahrzehnt hinweg und zeigt den ambivalenten und spannungsgeladenen Blick auf die österreichische Vergangenheit. Die Herausgeber, Rudolf de Cillia und Ruth Wodak, sind Experten für Angewandte Linguistik und Diskursforschung mit umfangreicher Publikationstätigkeit in diesen Bereichen.

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Gedenken im "Gedankenjahr", Rudolf de Cillia

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Paperback)
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Titel
Gedenken im "Gedankenjahr"
Untertitel
Zur diskursiven Konstruktion österreichischer Identitäten im Jubiläumsjahr 2005
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Rudolf de Cillia
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
Seitenzahl
206
ISBN10
3706546442
ISBN13
9783706546447
Reihe
Beschreibung
Im Jahr 2005, dem „Gedankenjahr“, wurden 60 Jahre Kriegsende und Befreiung, 60 Jahre Zweite Republik, 50 Jahre Staatsvertrag und Neutralitätsgesetz sowie 10 Jahre EU-Mitgliedschaft in Österreich mit zahlreichen Gedenkfeiern gewürdigt. Diese Anlässe prägten den politischen Diskurs durch Ausstellungen, Veranstaltungen, Reden und Festakte und beeinflussten auch Werbung, Kunst und den öffentlichen Diskurs. Der Band untersucht die Konstruktionen von Identität sowie die gemeinsame Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die in diesen Diskursen sichtbar werden. Zudem wird auf die „Störungen“ durch die „Affären Kampl und Gudenus“ eingegangen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Erinnerung an den Staatsvertrag und der Rekontextualisierung der berühmten „Balkonszene“ und des Satzes „Österreich ist frei!“ in verschiedenen Medien und politischen Äußerungen. Ein Vergleich mit dem Gedenkjahr 1995 verdeutlicht die Entwicklungen im politischen Diskurs und der öffentlichen Meinung über das Jahrzehnt hinweg und zeigt den ambivalenten und spannungsgeladenen Blick auf die österreichische Vergangenheit. Die Herausgeber, Rudolf de Cillia und Ruth Wodak, sind Experten für Angewandte Linguistik und Diskursforschung mit umfangreicher Publikationstätigkeit in diesen Bereichen.