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Thomas Struth - Stadt- und Straßenbilder

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  • 303 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Der Fotokünstler Thomas Struth (*1954) hat von 1973 bis 1980 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Richter Malerei und bei Bernd und Hilla Becher Fotografie studiert. Er gehört zu einer Generation von Künstlern, die als „Becher-Schule“ bekannt wurde und die Bedeutung der Fotografie in der zeitgenössischen Kunstpraxis, insbesondere der großformatigen Farbfotografie, maßgeblich prägte. Struths Architekturfotografie spiegelt den Wandel wider, bei dem die Fotografie sich von einem Dokumentationsmittel zu einem Medium der Reflexion über gesellschaftliche Verhältnisse entwickelte. Seine Stadt- und Straßenbilder stehen im Zentrum seiner Werkgruppen, die auch irritierende Familienporträts, Landschaften und Museen umfassen. Die großformatigen Aufnahmen seiner „Architektur der Straßen“ zeigen alltägliche städtische Ensembles, die oft unbewusst wahrgenommen werden, und verdeutlichen städtische Entwicklungen sowie die Nutzung von Stadträumen. Vertrautes wird in einem neuen Licht präsentiert, und Sehgewohnheiten werden herausgefordert. Die Autorin beleuchtet den einzigartigen Ansatz von Struth, der gesellschaftliche Verhältnisse mit einem subjektiven, teilnahmsvollen Blick verbindet. Unveröffentlichte Interviews bieten Einblicke in seine Arbeitsweise und Denkprozesse.

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Thomas Struth - Stadt- und Straßenbilder, Annette Emde

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Hardcover)
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Titel
Thomas Struth - Stadt- und Straßenbilder
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Annette Emde
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Hardcover
Seitenzahl
303
ISBN10
3894454032
ISBN13
9783894454036
Reihe
Beschreibung
Der Fotokünstler Thomas Struth (*1954) hat von 1973 bis 1980 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Richter Malerei und bei Bernd und Hilla Becher Fotografie studiert. Er gehört zu einer Generation von Künstlern, die als „Becher-Schule“ bekannt wurde und die Bedeutung der Fotografie in der zeitgenössischen Kunstpraxis, insbesondere der großformatigen Farbfotografie, maßgeblich prägte. Struths Architekturfotografie spiegelt den Wandel wider, bei dem die Fotografie sich von einem Dokumentationsmittel zu einem Medium der Reflexion über gesellschaftliche Verhältnisse entwickelte. Seine Stadt- und Straßenbilder stehen im Zentrum seiner Werkgruppen, die auch irritierende Familienporträts, Landschaften und Museen umfassen. Die großformatigen Aufnahmen seiner „Architektur der Straßen“ zeigen alltägliche städtische Ensembles, die oft unbewusst wahrgenommen werden, und verdeutlichen städtische Entwicklungen sowie die Nutzung von Stadträumen. Vertrautes wird in einem neuen Licht präsentiert, und Sehgewohnheiten werden herausgefordert. Die Autorin beleuchtet den einzigartigen Ansatz von Struth, der gesellschaftliche Verhältnisse mit einem subjektiven, teilnahmsvollen Blick verbindet. Unveröffentlichte Interviews bieten Einblicke in seine Arbeitsweise und Denkprozesse.