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Der Weimar-Komplex

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  • 679 Seiten
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Das Werk zum 60-jährigen Bestehen der Bundesrepublik, ausgezeichnet mit dem Hans-Rosenberg-Gedächtnispreis 2010, beleuchtet die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland als eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Sechzig Jahre nach ihrer Gründung wird oft vergessen, wie mühsam und umstritten der demokratische Neubeginn nach 1945 war. Viele befürchteten, dass der Bonner Staat dem Schicksal der gescheiterten Weimarer Republik folgen könnte. Diese erste deutsche Demokratie, deren Untergang viele Zeitgenossen noch erlebt hatten, diente als Negativfolie, an der die zweite deutsche Demokratie ständig gemessen wurde. Die politischen Debatten der Gegenwart beziehen sich weiterhin auf die "Lehren aus Weimar" und warnen vor einer erneuten Gefährdung der Demokratie. Der Forschungsansatz, Bonn im Spiegel Weimars zu betrachten, wirft neues Licht auf die Gründungsgeschichte der Bundesrepublik. Sebastian Ullrich präsentiert die erste umfassende und quellennahe Untersuchung des "Weimar-Komplexes" und schließt damit eine bedeutende Lücke in der Zeitgeschichtsschreibung. Heinrich August Winkler hebt hervor, dass Ullrichs Arbeit das Verständnis dafür, wie die zweite deutsche Demokratie zu dem wurde, was sie heute ist, erheblich vertieft.

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Der Weimar-Komplex, Sebastian Ullrich

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Hardcover)
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Titel
Der Weimar-Komplex
Sprache
Deutsch
Verlag
Wallstein
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Hardcover
Seitenzahl
679
ISBN10
3835304429
ISBN13
9783835304420
Reihe
Beschreibung
Das Werk zum 60-jährigen Bestehen der Bundesrepublik, ausgezeichnet mit dem Hans-Rosenberg-Gedächtnispreis 2010, beleuchtet die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland als eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Sechzig Jahre nach ihrer Gründung wird oft vergessen, wie mühsam und umstritten der demokratische Neubeginn nach 1945 war. Viele befürchteten, dass der Bonner Staat dem Schicksal der gescheiterten Weimarer Republik folgen könnte. Diese erste deutsche Demokratie, deren Untergang viele Zeitgenossen noch erlebt hatten, diente als Negativfolie, an der die zweite deutsche Demokratie ständig gemessen wurde. Die politischen Debatten der Gegenwart beziehen sich weiterhin auf die "Lehren aus Weimar" und warnen vor einer erneuten Gefährdung der Demokratie. Der Forschungsansatz, Bonn im Spiegel Weimars zu betrachten, wirft neues Licht auf die Gründungsgeschichte der Bundesrepublik. Sebastian Ullrich präsentiert die erste umfassende und quellennahe Untersuchung des "Weimar-Komplexes" und schließt damit eine bedeutende Lücke in der Zeitgeschichtsschreibung. Heinrich August Winkler hebt hervor, dass Ullrichs Arbeit das Verständnis dafür, wie die zweite deutsche Demokratie zu dem wurde, was sie heute ist, erheblich vertieft.