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Diversity und Profession

Eine biographisch narrative Untersuchung im Kontext der Bildungssoziologie

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Im Zentrum der Dissertation von Frau Rosken steht das Phänomen Diversity und die Frage, welche Arten des professionellen Umgangs Erzieherinnen damit entwickeln. Eine solche Untersuchung im Bereich Elementarer Bildung ist bislang unbekannt und hat damit Pilotfunktion. Diversity wird als Ausdruck sozialer Vielfalt, unterschiedlicher Milieus und Ethnien sowie divergierender Interessen und Bedürfnisse diskutiert. Oft wird der Begriff jedoch in gut meinenden Sichtweisen verwässert, sodass ein buntes Vielerlei und harmonisches Miteinander als normatives Konstrukt übrigbleiben. Anne Rosken setzt dem mit ihrer Arbeit einen klaren Kontrapunkt. Sie forscht nach Diversity-Kompetenzen bei Erzieherinnen, also nach Fähigkeiten, professionell mit Unterschieden, Ungleichheit, Fremdheit und Auffälligkeiten bei Kindern umzugehen. Der Fokus liegt auf Wissen, subjektiven pädagogischen Konzepten, Haltungen sowie Fähigkeiten und Kompetenzen im pädagogischen Handeln im Kontext von Diversity. Rosken vermutet, dass weniger pädagogisch-professionelle Konzepte und die berufliche Aus- und Fortbildung die Ausprägung dieser spezifischen Kompetenzen beeinflussen, da entsprechende Konzepte, wenn vorhanden, nur in Ansätzen existieren.

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Diversity und Profession, Anne Rosken

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Paperback)
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Titel
Diversity und Profession
Untertitel
Eine biographisch narrative Untersuchung im Kontext der Bildungssoziologie
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Anne Rosken
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
ISBN10
3531166530
ISBN13
9783531166537
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Im Zentrum der Dissertation von Frau Rosken steht das Phänomen Diversity und die Frage, welche Arten des professionellen Umgangs Erzieherinnen damit entwickeln. Eine solche Untersuchung im Bereich Elementarer Bildung ist bislang unbekannt und hat damit Pilotfunktion. Diversity wird als Ausdruck sozialer Vielfalt, unterschiedlicher Milieus und Ethnien sowie divergierender Interessen und Bedürfnisse diskutiert. Oft wird der Begriff jedoch in gut meinenden Sichtweisen verwässert, sodass ein buntes Vielerlei und harmonisches Miteinander als normatives Konstrukt übrigbleiben. Anne Rosken setzt dem mit ihrer Arbeit einen klaren Kontrapunkt. Sie forscht nach Diversity-Kompetenzen bei Erzieherinnen, also nach Fähigkeiten, professionell mit Unterschieden, Ungleichheit, Fremdheit und Auffälligkeiten bei Kindern umzugehen. Der Fokus liegt auf Wissen, subjektiven pädagogischen Konzepten, Haltungen sowie Fähigkeiten und Kompetenzen im pädagogischen Handeln im Kontext von Diversity. Rosken vermutet, dass weniger pädagogisch-professionelle Konzepte und die berufliche Aus- und Fortbildung die Ausprägung dieser spezifischen Kompetenzen beeinflussen, da entsprechende Konzepte, wenn vorhanden, nur in Ansätzen existieren.