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Religion - Religiosität - Gewalt

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Bestehen innerseelische Zusammenhänge zwischen Monotheismus und Gewalt? Diese Frage beleuchtet die Themen Religion und Fanatismus, insbesondere den christlichen Fundamentalismus in den USA. Sigmund Freuds Zugang zur Religion war aufklärerisch: Er betrachtete Religion als Illusion, die durch menschliche Naturgeschichte erklärbar und durch Reflexion auflösbar sei. Säkularisierung und Modernisierung schienen lange Zeit diese Sichtweise zu bestätigen. Doch die Ereignisse des 11. September 2001 und die islamische Revolution im Iran, sowie Religionskämpfe in Indien und die Rückkehr des Religiösen in fundamentalistischer Form, haben diese Annahme widerlegt. Der Zusammenhang von Religion und Gewalt, insbesondere im Monotheismus, bildet eine zentrale Fragestellung. Die Themen reichen von Ikonoklasmus und religiöser Gewalt bis zu Fanatismus und christlichem Fundamentalismus. Ein weiterer Aspekt untersucht das Religiöse als Gefühl, Vorstellung und Wahrnehmung. Über Freud hinaus wird die Gottesvorstellung und der Unsterblichkeitswunsch psychoanalytisch neu betrachtet. Zudem wird die Frage nach Berührungspunkten zwischen Psychoanalyse und Buddhismus erörtert, insbesondere im Hinblick auf das Studium des Selbst.

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Religion - Religiosität - Gewalt, Joel Whitebook

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Paperback)
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Titel
Religion - Religiosität - Gewalt
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Joel Whitebook
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
ISBN10
3608973184
ISBN13
9783608973181
Reihe
Schlagwörter
Esoterik & Religion
Beschreibung
Bestehen innerseelische Zusammenhänge zwischen Monotheismus und Gewalt? Diese Frage beleuchtet die Themen Religion und Fanatismus, insbesondere den christlichen Fundamentalismus in den USA. Sigmund Freuds Zugang zur Religion war aufklärerisch: Er betrachtete Religion als Illusion, die durch menschliche Naturgeschichte erklärbar und durch Reflexion auflösbar sei. Säkularisierung und Modernisierung schienen lange Zeit diese Sichtweise zu bestätigen. Doch die Ereignisse des 11. September 2001 und die islamische Revolution im Iran, sowie Religionskämpfe in Indien und die Rückkehr des Religiösen in fundamentalistischer Form, haben diese Annahme widerlegt. Der Zusammenhang von Religion und Gewalt, insbesondere im Monotheismus, bildet eine zentrale Fragestellung. Die Themen reichen von Ikonoklasmus und religiöser Gewalt bis zu Fanatismus und christlichem Fundamentalismus. Ein weiterer Aspekt untersucht das Religiöse als Gefühl, Vorstellung und Wahrnehmung. Über Freud hinaus wird die Gottesvorstellung und der Unsterblichkeitswunsch psychoanalytisch neu betrachtet. Zudem wird die Frage nach Berührungspunkten zwischen Psychoanalyse und Buddhismus erörtert, insbesondere im Hinblick auf das Studium des Selbst.