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Tier-Werden, Mensch-Werden

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Im Ausstellungsprojekt „Tier-Werden, Mensch-Werden“ werden die Auflösungs- und Werdensprozesse animalischer und menschlicher Identitäten untersucht, was zu einem neuen Blick auf Tiere und Menschen führt. Der theoretische Ausgangspunkt ist das Konzept vom Tier-Werden, wie es von Deleuze und Guattari formuliert wurde, das von den KuratorInnen erweitert wird. Die künstlerischen Positionen umfassen eine Vielzahl von Medien, darunter Skulptur, Zeichnung, Fotografie, Videoinstallation, Assemblage und Performance. Die Ausstellung versucht, die Frage „Wie sieht Tier-Werden aus?“ durch exemplarische Kunstwerke zu beantworten und thematisiert gleichzeitig das „Mensch-Werden“ von Tieren, indem sie ihnen quasi-menschliche Eigenschaften zuschreibt. Es werden evolutionäre Verläufe und Transformationen innerhalb animalischer Körper dargestellt, um die fließenden Grenzen zwischen den Lebewesen zu verdeutlichen. Arbeiten von KünstlerInnen wie Patricia Piccinini zeigen Stillstände in Werdensprozessen, während Jana Sterbak und Jo Longhurst den Betrachter in die Perspektive von Hunden versetzen. Weitere Positionen, wie die von Aurelia Mihai, Eija-Liisa Ahtila und Marcus Coates, hinterfragen die Grenzen zwischen animalischem und menschlichem Körper, ohne klare Antworten zu liefern.

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Tier-Werden, Mensch-Werden, Verena Hochleitner

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Paperback)
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Titel
Tier-Werden, Mensch-Werden
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
ISBN10
3938515252
ISBN13
9783938515259
Reihe
Beschreibung
Im Ausstellungsprojekt „Tier-Werden, Mensch-Werden“ werden die Auflösungs- und Werdensprozesse animalischer und menschlicher Identitäten untersucht, was zu einem neuen Blick auf Tiere und Menschen führt. Der theoretische Ausgangspunkt ist das Konzept vom Tier-Werden, wie es von Deleuze und Guattari formuliert wurde, das von den KuratorInnen erweitert wird. Die künstlerischen Positionen umfassen eine Vielzahl von Medien, darunter Skulptur, Zeichnung, Fotografie, Videoinstallation, Assemblage und Performance. Die Ausstellung versucht, die Frage „Wie sieht Tier-Werden aus?“ durch exemplarische Kunstwerke zu beantworten und thematisiert gleichzeitig das „Mensch-Werden“ von Tieren, indem sie ihnen quasi-menschliche Eigenschaften zuschreibt. Es werden evolutionäre Verläufe und Transformationen innerhalb animalischer Körper dargestellt, um die fließenden Grenzen zwischen den Lebewesen zu verdeutlichen. Arbeiten von KünstlerInnen wie Patricia Piccinini zeigen Stillstände in Werdensprozessen, während Jana Sterbak und Jo Longhurst den Betrachter in die Perspektive von Hunden versetzen. Weitere Positionen, wie die von Aurelia Mihai, Eija-Liisa Ahtila und Marcus Coates, hinterfragen die Grenzen zwischen animalischem und menschlichem Körper, ohne klare Antworten zu liefern.