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Die Todesmärsche 1944/45

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  • 851 Seiten
  • 30 Lesestunden

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Im Winter 1944/45 evakuiert die SS alle Konzentrationslager, um zu verhindern, dass sie in die Hände der alliierten Truppen fallen. Schwache und kranke Häftlinge werden zurückgelassen oder getötet, während die anderen zu Fuß oder per Eisenbahn in Lager im Reichsgebiet gebracht werden. Wer unterwegs zusammenbricht oder fliehen will, wird sofort ermordet; viele sterben an Kälte oder Hunger. Von über 700.000 registrierten Häftlingen Anfang Januar 1945 kommen bei den Todesmärschen mindestens 250.000 ums Leben. Daniel Blatman beleuchtet dieses letzte Kapitel der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik umfassend. Die Ereignisse spielen sich nicht mehr im fernen Osteuropa ab, sondern auf deutschen Straßen und Feldern. Auch Zivilisten, brutalisiert durch den Krieg und die NS-Propaganda, beteiligen sich an Massakern und der Verfolgung von flüchtenden „Volksfeinden“. Dieses Standardwerk bietet ein erschreckendes Porträt der deutschen Gesellschaft am Ende des Zweiten Weltkriegs. Blatmans Studie wird als präzise und sensibel beschrieben und setzt neue Maßstäbe im Verständnis dieser historischen Ereignisse. Es gilt als bahnbrechend und verändert unser Verständnis der Vergangenheit.

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Die Todesmärsche 1944/45, Daniel Blatman

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
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(Hardcover)
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Titel
Die Todesmärsche 1944/45
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Daniel Blatman
Verlag
Rowohlt
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Hardcover
Seitenzahl
851
ISBN10
3498021273
ISBN13
9783498021276
Reihe
Originaltitel
Tseadot ha-mawet 1944 - 1945
Bewertung
4,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Im Winter 1944/45 evakuiert die SS alle Konzentrationslager, um zu verhindern, dass sie in die Hände der alliierten Truppen fallen. Schwache und kranke Häftlinge werden zurückgelassen oder getötet, während die anderen zu Fuß oder per Eisenbahn in Lager im Reichsgebiet gebracht werden. Wer unterwegs zusammenbricht oder fliehen will, wird sofort ermordet; viele sterben an Kälte oder Hunger. Von über 700.000 registrierten Häftlingen Anfang Januar 1945 kommen bei den Todesmärschen mindestens 250.000 ums Leben. Daniel Blatman beleuchtet dieses letzte Kapitel der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik umfassend. Die Ereignisse spielen sich nicht mehr im fernen Osteuropa ab, sondern auf deutschen Straßen und Feldern. Auch Zivilisten, brutalisiert durch den Krieg und die NS-Propaganda, beteiligen sich an Massakern und der Verfolgung von flüchtenden „Volksfeinden“. Dieses Standardwerk bietet ein erschreckendes Porträt der deutschen Gesellschaft am Ende des Zweiten Weltkriegs. Blatmans Studie wird als präzise und sensibel beschrieben und setzt neue Maßstäbe im Verständnis dieser historischen Ereignisse. Es gilt als bahnbrechend und verändert unser Verständnis der Vergangenheit.