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Entlassungsvorbereitung und Haftentlassenenbetreuung

Ausgewählte soziale und sozialversicherungsrechtliche Aspekte

Autor*innen

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Mediale Berichte über spektakuläre Taten rückfälliger Straftäter fordern oft rigorose Lösungen für Delinquenz. Doch wie gefährlich sind (bedingt) aus dem Straf- und Maßnahmenvollzug Entlassene wirklich für die Gesellschaft? Welche Voraussetzungen sind entscheidend für die (Re-)Sozialisierung? Die Autorin untersucht kritisch und praxisorientiert die Kooperation der beteiligten Institutionen und identifiziert Verbesserungsbedarf. Der Fokus liegt auf dem Übergang aus der totalen Institution „Gefängnis“ in die Freiheit sowie der Vor- und Nachbereitung dieses Prozesses. Dabei werden die Aktivitäten sozialer Betreuungsdienste in und außerhalb der Anstalten sowie (Gefangenen-)Arbeit und deren sozialversicherungsrechtliche Konsequenzen beleuchtet. Internationale und europarechtliche Einflüsse, wie der Fall Stummer gegen Österreich beim EGMR, werden ebenso berücksichtigt wie kriminologische Aspekte. Effektive Täterarbeit erfordert Opferschutz und die Zusammenarbeit der Entscheidungsträger im Justizsystem, deren Perspektiven variieren können. Alle Standpunkte sind nachvollziehbar und verfolgen letztlich dasselbe Ziel: einen Beitrag zur Sicherheit in unserer Gesellschaft zu leisten.

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Entlassungsvorbereitung und Haftentlassenenbetreuung, Annegret Enzi

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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Titel
Entlassungsvorbereitung und Haftentlassenenbetreuung
Untertitel
Ausgewählte soziale und sozialversicherungsrechtliche Aspekte
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Annegret Enzi
Erscheinungsdatum
2010
Seitenzahl
142
ISBN10
3708307046
ISBN13
9783708307046
Reihe
Beschreibung
Mediale Berichte über spektakuläre Taten rückfälliger Straftäter fordern oft rigorose Lösungen für Delinquenz. Doch wie gefährlich sind (bedingt) aus dem Straf- und Maßnahmenvollzug Entlassene wirklich für die Gesellschaft? Welche Voraussetzungen sind entscheidend für die (Re-)Sozialisierung? Die Autorin untersucht kritisch und praxisorientiert die Kooperation der beteiligten Institutionen und identifiziert Verbesserungsbedarf. Der Fokus liegt auf dem Übergang aus der totalen Institution „Gefängnis“ in die Freiheit sowie der Vor- und Nachbereitung dieses Prozesses. Dabei werden die Aktivitäten sozialer Betreuungsdienste in und außerhalb der Anstalten sowie (Gefangenen-)Arbeit und deren sozialversicherungsrechtliche Konsequenzen beleuchtet. Internationale und europarechtliche Einflüsse, wie der Fall Stummer gegen Österreich beim EGMR, werden ebenso berücksichtigt wie kriminologische Aspekte. Effektive Täterarbeit erfordert Opferschutz und die Zusammenarbeit der Entscheidungsträger im Justizsystem, deren Perspektiven variieren können. Alle Standpunkte sind nachvollziehbar und verfolgen letztlich dasselbe Ziel: einen Beitrag zur Sicherheit in unserer Gesellschaft zu leisten.