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Zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September sind die Bilder der Twin Towers tief in unserem Gedächtnis verankert und symbolisieren zerstörerische Gewalt. Trotz einer schriftlich geprägten Kultur gewinnt das Bild zunehmend an Bedeutung für unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Nach dem Linguistic Turn erleben wir nun einen Iconic Turn, bei dem Ereignisse oft als mediale Inszenierungen wahrgenommen werden. Digitale Plattformen ermöglichen es jedem, sich selbst zu inszenieren. Hubert Burda untersucht in fünf Gesprächen mit bedeutenden Kulturwissenschaftlern und in eigenen Reflexionen die sich wandelnde Bedeutung von Bildern. Die Themen umfassen den Iconic Turn, verschiedene Perspektiven auf Bilder, die Materialität von Bildern, mobile Bilder, die Unterscheidung zwischen belastenden und entlastenden Bildern, sowie die Macht von Bildern. Weitere Gespräche beleuchten die Beziehung zwischen Kunst und Bildwissenschaft, die Rolle von Medienkunst und Massenmedien sowie das Zusammenspiel von inneren und äußeren Bildern. Burda reflektiert über die Einflüsse, die das Verständnis von Bildern geprägt haben, und hebt hervor, dass die Bildwissenschaft eine grundlegende Bedeutung hat, die über die Kunstwissenschaft hinausgeht.
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In medias res, Hubert Burda
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- Erscheinungsdatum
- 2010
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