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Die Geschichte von Florenz wurde um 1520 von Niccolò Machiavelli verfasst, der im Auftrag der Medici arbeitete. Sein umfangreiches Werk, die Istorie fiorentine, überreichte er 1525 Papst Giulio de' Medici, auch bekannt als Clemens VII. Bereits in seiner Jugend begann Machiavelli, die Geschichte seiner Heimatstadt zu dokumentieren und nannte sein erstes Buch Decannale. Als einer der ersten Historiker musste er sich mit der Präsenz der Medici arrangieren. Für Kardinal Giulio de' Medici schrieb er die Geschichte und erhielt dafür 100 Florin. In seinem Werk lobte er die Medici, übte jedoch auch unterschwellige Kritik. Bis März 1525 war die Istorie Fiorentine bis 1492 fertig, doch Machiavelli wagte nicht, weiter zu schreiben, aus Angst vor dem Papst. Er wählte einen Mittelweg: Während er Cosimo de' Medici als perfekten Fürsten darstellte, zeigte er auch, dass dieser Florenz finanziell von seiner Bevölkerung abhängig machte. Cosimo brachte Frieden, lähmte jedoch den Ehrgeiz der Bürger und förderte nicht die besten Anhänger. Die Stärke der Medici war somit die Schwäche des Staates, da sie ihn ausbeuteten, um ihre Macht zu sichern. Niccolò Machiavelli war ein bedeutender florentinischer Philosoph, Politiker, Diplomat, Geschichtsschreiber und Dichter.
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Geschichte von Florenz, Niccolò Machiavelli
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- 1993
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