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Der Gipfel des Obszönen

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  • 208 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Ohne Scham, aber mit viel Charme, ruft die Vorsitzende der „European Society for Applied Subversive Obscenity“ zu einem surrealen „Gipfel des Obszönen“ in Berlin. Siebzehn renommierte Vertreter einer neuen Genitalkultur, darunter Feministinnen, Therapeuten und Philosophen, kommen zusammen, um sich mit ihren Theorien und obszönen Praktiken auseinanderzusetzen. In einem bacchantischen Finale finden wir uns in einem polymorph-perversen Garten der Lüste wieder und fragen uns, warum wir dem Obszönen nicht schon früher gefolgt sind. Die Zukunftsforschung hat Selfness zum Trend des 21. Jahrhunderts erklärt, während obszöne Wellen aus den USA unbemerkt nach Europa schwappen. Rebellische Neo-Feministinnen machen das Obszöne salonfähig und fordern es ein. Es ist eine wichtige Kategorie der menschlichen Kultur, die uns mit unseren tiefsten, oft verdrängten Wünschen konfrontiert und gleichzeitig mit überkommenen gesellschaftlichen Normen. Die Faszination des Obszönen wird zum Gradmesser für die Versäumnisse moderner Gesellschaften. Es ermutigt uns, Grenzen zu überschreiten und uns von den aufoktroyierten Tugendvorstellungen zu befreien. Das Obszöne kann als Wegweiser dienen, der uns auf uns selbst richtet.

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Der Gipfel des Obszönen, Anita Gramer

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Der Gipfel des Obszönen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Anita Gramer
Erscheinungsdatum
2023
Seitenzahl
208
ISBN10
3937502092
ISBN13
9783937502090
Reihe
Beschreibung
Ohne Scham, aber mit viel Charme, ruft die Vorsitzende der „European Society for Applied Subversive Obscenity“ zu einem surrealen „Gipfel des Obszönen“ in Berlin. Siebzehn renommierte Vertreter einer neuen Genitalkultur, darunter Feministinnen, Therapeuten und Philosophen, kommen zusammen, um sich mit ihren Theorien und obszönen Praktiken auseinanderzusetzen. In einem bacchantischen Finale finden wir uns in einem polymorph-perversen Garten der Lüste wieder und fragen uns, warum wir dem Obszönen nicht schon früher gefolgt sind. Die Zukunftsforschung hat Selfness zum Trend des 21. Jahrhunderts erklärt, während obszöne Wellen aus den USA unbemerkt nach Europa schwappen. Rebellische Neo-Feministinnen machen das Obszöne salonfähig und fordern es ein. Es ist eine wichtige Kategorie der menschlichen Kultur, die uns mit unseren tiefsten, oft verdrängten Wünschen konfrontiert und gleichzeitig mit überkommenen gesellschaftlichen Normen. Die Faszination des Obszönen wird zum Gradmesser für die Versäumnisse moderner Gesellschaften. Es ermutigt uns, Grenzen zu überschreiten und uns von den aufoktroyierten Tugendvorstellungen zu befreien. Das Obszöne kann als Wegweiser dienen, der uns auf uns selbst richtet.