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Bleib über!

Erinnerungen an das letzte Kriegsjahr

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  • 255 Seiten
  • 9 Lesestunden

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April 1944 – fast ganz Europa ist im Krieg mit Hitler-Deutschland. Städte und Landschaften sind verwüstet, und an allen Fronten finden Abwehrkämpfe statt. Unterworfene Völker versuchen, sich von der Besatzung zu befreien. Die Menschen sind kriegsmüde, und im Alltag sind gravierende Mängel spürbar. Hitler zieht 15- bis 16-jährige Burschen als Kriegshelfer ein, darunter Günther Doubek, einen Oberschüler aus Wien. Jahrzehnte später schreibt er seine präzisen Erinnerungen auf, zunächst für seine Kinder und Enkel. „Ich habe mit 65 Jahren begonnen, meine Erinnerungen aufzuschreiben. Dabei habe ich mich bemüht, mich intensiv in die Situation, das Wissen und die Gefühlslage meiner Kindheit und Jugend zu versetzen und spätere Erkenntnisse auszublenden. Was mich lange Zeit davon abhielt, über meine Militärzeit zu schreiben, weiß ich nicht genau. Es hat keine andere Zeit in meinem Leben gegeben, in der sich meine Ideale so von Grund auf veränderten – und das in nur 13 Monaten.“ Authentische Berichte von Beteiligten vermitteln Geschichte realistischer. Wie verhalten sich Menschen in extremen Staatsformen, in denen der Einzelne kaum eine Stimme hat? Die Erfahrungen eines damals Jugendlichen, der Liebe, Familienzusammenhalt und Freundschaft inmitten von Tristesse erlebte, können viele offene Fragen beantworten und die Situation unserer Großväter verständlicher machen.

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Bleib über!, Günther Doubek

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
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(Hardcover)
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Titel
Bleib über!
Untertitel
Erinnerungen an das letzte Kriegsjahr
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Günther Doubek
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Hardcover
Seitenzahl
255
ISBN10
3950315160
ISBN13
9783950315165
Reihe
Beschreibung
April 1944 – fast ganz Europa ist im Krieg mit Hitler-Deutschland. Städte und Landschaften sind verwüstet, und an allen Fronten finden Abwehrkämpfe statt. Unterworfene Völker versuchen, sich von der Besatzung zu befreien. Die Menschen sind kriegsmüde, und im Alltag sind gravierende Mängel spürbar. Hitler zieht 15- bis 16-jährige Burschen als Kriegshelfer ein, darunter Günther Doubek, einen Oberschüler aus Wien. Jahrzehnte später schreibt er seine präzisen Erinnerungen auf, zunächst für seine Kinder und Enkel. „Ich habe mit 65 Jahren begonnen, meine Erinnerungen aufzuschreiben. Dabei habe ich mich bemüht, mich intensiv in die Situation, das Wissen und die Gefühlslage meiner Kindheit und Jugend zu versetzen und spätere Erkenntnisse auszublenden. Was mich lange Zeit davon abhielt, über meine Militärzeit zu schreiben, weiß ich nicht genau. Es hat keine andere Zeit in meinem Leben gegeben, in der sich meine Ideale so von Grund auf veränderten – und das in nur 13 Monaten.“ Authentische Berichte von Beteiligten vermitteln Geschichte realistischer. Wie verhalten sich Menschen in extremen Staatsformen, in denen der Einzelne kaum eine Stimme hat? Die Erfahrungen eines damals Jugendlichen, der Liebe, Familienzusammenhalt und Freundschaft inmitten von Tristesse erlebte, können viele offene Fragen beantworten und die Situation unserer Großväter verständlicher machen.