Gratis Versand ab 16,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Staatsgewalt

Buchbewertung

Mehr zum Buch

„Man hat mich zusammengeschlagen und auf dem Boden fixiert und dann die Spritze gegeben. Dapotum Depot 200 mg. Alle vierzehn Tage.“ „Und dann, dann haben sie dich wieder zusammengeschlagen und auf dem Boden fixiert?“ „Nein, dann nicht mehr. Dann haben sie es mir nur noch angedroht. Ich hab mich dann nicht mehr gewehrt.“ Das erzählt Bernhard K., der nach einer Verurteilung zu sechs Monaten Freiheitsstrafe zehn Jahre lang als sogenannter „geistig Abnormer“ in Strafvollzugsanstalten verbracht hat. Ein anderer, Friedrich G., hat sich gewehrt. Seither sitzt er im Rollstuhl. Ein Siebenjähriger wird vom Herrn Direktor geschlagen. Die Republik Österreich erklärt in dem vom Vater angestrengten Prozess, dass es sich um einen Arbeitsunfall handle und der Staat dafür nicht zur Verantwortung gezogen werden könne. Diese und andere Fälle staatlicher Gewaltanwendung werden in diesem Buch auf packende Weise geschildert und die mitunter exzessive Umsetzung des staatlichen Gewaltmonopols kritisch unter die Lupe genommen.

Buchkauf

Staatsgewalt, Katharina Rueprecht

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

1,0
Schwach
1 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Titel
Staatsgewalt
Sprache
Deutsch
Verlag
Molden
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Hardcover
Seitenzahl
222
ISBN10
3854853092
ISBN13
9783854853091
Reihe
Bewertung
1 von 5 Sternen
Beschreibung
„Man hat mich zusammengeschlagen und auf dem Boden fixiert und dann die Spritze gegeben. Dapotum Depot 200 mg. Alle vierzehn Tage.“ „Und dann, dann haben sie dich wieder zusammengeschlagen und auf dem Boden fixiert?“ „Nein, dann nicht mehr. Dann haben sie es mir nur noch angedroht. Ich hab mich dann nicht mehr gewehrt.“ Das erzählt Bernhard K., der nach einer Verurteilung zu sechs Monaten Freiheitsstrafe zehn Jahre lang als sogenannter „geistig Abnormer“ in Strafvollzugsanstalten verbracht hat. Ein anderer, Friedrich G., hat sich gewehrt. Seither sitzt er im Rollstuhl. Ein Siebenjähriger wird vom Herrn Direktor geschlagen. Die Republik Österreich erklärt in dem vom Vater angestrengten Prozess, dass es sich um einen Arbeitsunfall handle und der Staat dafür nicht zur Verantwortung gezogen werden könne. Diese und andere Fälle staatlicher Gewaltanwendung werden in diesem Buch auf packende Weise geschildert und die mitunter exzessive Umsetzung des staatlichen Gewaltmonopols kritisch unter die Lupe genommen.