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Georg Büchner

Geschichte eines Genies

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  • 705 Seiten
  • 25 Lesestunden

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Aufsässig und melancholisch, satirisch aggressiv und romantisch verträumt, politisch gescheitert und steckbrieflich gesucht, verliebt in mindestens zwei Frauen, Naturliebhaber und eiserner Arbeiter – ein Leben, das atemlos macht. Im französischen und schweizerischen Exil macht er steile Karriere als Anatom, bevor er mit 23 Jahren einem schrecklichen Typhustod erliegt, gerade als er sein erstes Berufsziel erreicht hat. Eine politische Flugschrift, die er verfasst hat, löst eine Verfolgungs- und Verhaftungswelle aus. Obwohl er fliehen kann, fühlt er sich schuldig, meidet politische Aktionen und widmet sich Wissenschaft und Dichtung. Er verfasst Dramen wie Dantons Tod, Leonce und Lena, Woyzeck sowie die Erzählung Lenz, die autobiografisch und quellengestützt sind, was sein schnelles Schaffen erklärt. Die autobiografischen Elemente, bislang unterschätzt, bilden die wichtigste Quelle. Das Werk untersucht die Bedingungen der Genialität, beeinflusst von seiner Herkunft aus einer großen Ärztedynastie, der Angst vor Verrat, einer einengenden frühen Verlobung, einer geheimen Liebe und wissenschaftlichem Ehrgeiz. Die Kräfte, die im Leben keinen Raum finden, drücken sich in seinem Werk aus. Den Abschluss bildet eine eingehende Darstellung seiner dreiwöchigen Krankheit, die in Visionen der Unsterblichkeit mündet.

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Georg Büchner, Hermann Kurzke

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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Untertitel
Geschichte eines Genies
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hermann Kurzke
Verlag
Beck
Erscheinungsdatum
2013
Seitenzahl
705
ISBN10
3406645798
ISBN13
9783406645792
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Aufsässig und melancholisch, satirisch aggressiv und romantisch verträumt, politisch gescheitert und steckbrieflich gesucht, verliebt in mindestens zwei Frauen, Naturliebhaber und eiserner Arbeiter – ein Leben, das atemlos macht. Im französischen und schweizerischen Exil macht er steile Karriere als Anatom, bevor er mit 23 Jahren einem schrecklichen Typhustod erliegt, gerade als er sein erstes Berufsziel erreicht hat. Eine politische Flugschrift, die er verfasst hat, löst eine Verfolgungs- und Verhaftungswelle aus. Obwohl er fliehen kann, fühlt er sich schuldig, meidet politische Aktionen und widmet sich Wissenschaft und Dichtung. Er verfasst Dramen wie Dantons Tod, Leonce und Lena, Woyzeck sowie die Erzählung Lenz, die autobiografisch und quellengestützt sind, was sein schnelles Schaffen erklärt. Die autobiografischen Elemente, bislang unterschätzt, bilden die wichtigste Quelle. Das Werk untersucht die Bedingungen der Genialität, beeinflusst von seiner Herkunft aus einer großen Ärztedynastie, der Angst vor Verrat, einer einengenden frühen Verlobung, einer geheimen Liebe und wissenschaftlichem Ehrgeiz. Die Kräfte, die im Leben keinen Raum finden, drücken sich in seinem Werk aus. Den Abschluss bildet eine eingehende Darstellung seiner dreiwöchigen Krankheit, die in Visionen der Unsterblichkeit mündet.