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Realismus in der bildenden Kunst

Europa und Nordamerika 1830 bis 2000

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  • 337 Seiten
  • 12 Lesestunden

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Eine neu konzipierte Kunstgeschichte des Realismus von seinen Ursprüngen bis heute: Ausgehend von der 'bataille réaliste' im Paris der 1840er und 50er Jahre lassen sich unterschiedlichste Strömungen bis in die Gegenwartskunst verfolgen. Bereits in dem kontroversen und mit äußerster Schärfe geführten 'Kampf um den Realismus' wurden die entscheidenden rhetorischen Muster entwickelt, welche seither die zahlreichen Theorien und Stilformen des Realismus charakterisieren. Bürgerlich geprägte Definitionen als foto-ähnliche Naturnachahmung, Darstellung des modernen Lebens oder als soziale Kritik standen der Vision eines 'idealistischen Realismus' der Zukunft in der frühsozialistischen Kunsttheorie gegenüber. So etablierten sich verschiedene Strömungen des Realismus in einem antagonistischen Verhältnis zueinander und weisen außer der gleichen Bezeichnung nur wenige Gemeinsamkeiten auf. Das Buch versteht den Realismus des 19. und 20. Jahrhundert als Stil, als Methode und als epochenübergreifendes Prinzip der Ästhetik. Die Gliederung folgt den historischen Entwicklungen u. a. in Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Russland sowie den USA und behandelt Grafik, Malerei, Skulptur und Fotografie.

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Realismus in der bildenden Kunst, Boris Röhrl

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Hardcover)
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Titel
Realismus in der bildenden Kunst
Untertitel
Europa und Nordamerika 1830 bis 2000
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Boris Röhrl
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Hardcover
Seitenzahl
337
ISBN10
3786126836
ISBN13
9783786126836
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Eine neu konzipierte Kunstgeschichte des Realismus von seinen Ursprüngen bis heute: Ausgehend von der 'bataille réaliste' im Paris der 1840er und 50er Jahre lassen sich unterschiedlichste Strömungen bis in die Gegenwartskunst verfolgen. Bereits in dem kontroversen und mit äußerster Schärfe geführten 'Kampf um den Realismus' wurden die entscheidenden rhetorischen Muster entwickelt, welche seither die zahlreichen Theorien und Stilformen des Realismus charakterisieren. Bürgerlich geprägte Definitionen als foto-ähnliche Naturnachahmung, Darstellung des modernen Lebens oder als soziale Kritik standen der Vision eines 'idealistischen Realismus' der Zukunft in der frühsozialistischen Kunsttheorie gegenüber. So etablierten sich verschiedene Strömungen des Realismus in einem antagonistischen Verhältnis zueinander und weisen außer der gleichen Bezeichnung nur wenige Gemeinsamkeiten auf. Das Buch versteht den Realismus des 19. und 20. Jahrhundert als Stil, als Methode und als epochenübergreifendes Prinzip der Ästhetik. Die Gliederung folgt den historischen Entwicklungen u. a. in Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Russland sowie den USA und behandelt Grafik, Malerei, Skulptur und Fotografie.