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Expeditionen in andere Welten

Sowjetische Abenteuerliteratur und Science-Fiction von der Oktoberrevolution bis zum Ende der Stalinzeit

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  • 684 Seiten
  • 24 Lesestunden

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Abenteuerliteratur und Science Fiction gehörten in der Sowjetunion zu den beliebtesten Literaturgattungen. Hier konnten die Wunsch- und Schreckensbilder der eigenen Gegenwart in ferne und exotische Welten projiziert werden. Zugleich war diese 'Boulevardliteratur' umstritten. Abenteuerliteratur galt als ideologisch problematische Koloniallektüre, während Science Fiction den offiziellen Wissenschafts- und Zukunftsoptimismus herausforderte. Erstmals wird dieser vernachlässigte Bereich populärer Literatur hier betrachtet. Der Autor rekonstruiert die publizistischen und internen Debatten um deren Genese und arbeitet in exemplarischen Lektüren die sich wandelnde Poetik heraus. Er gibt damit auch grundlegende Einblicke in die Funktionsmechanismen und Aporien sowjetischer Kulturpolitik.

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Expeditionen in andere Welten, Matthias Schwartz

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Hardcover)
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Titel
Expeditionen in andere Welten
Untertitel
Sowjetische Abenteuerliteratur und Science-Fiction von der Oktoberrevolution bis zum Ende der Stalinzeit
Sprache
Deutsch
Verlag
Böhlau
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Hardcover
Seitenzahl
684
ISBN10
3412210579
ISBN13
9783412210571
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Abenteuerliteratur und Science Fiction gehörten in der Sowjetunion zu den beliebtesten Literaturgattungen. Hier konnten die Wunsch- und Schreckensbilder der eigenen Gegenwart in ferne und exotische Welten projiziert werden. Zugleich war diese 'Boulevardliteratur' umstritten. Abenteuerliteratur galt als ideologisch problematische Koloniallektüre, während Science Fiction den offiziellen Wissenschafts- und Zukunftsoptimismus herausforderte. Erstmals wird dieser vernachlässigte Bereich populärer Literatur hier betrachtet. Der Autor rekonstruiert die publizistischen und internen Debatten um deren Genese und arbeitet in exemplarischen Lektüren die sich wandelnde Poetik heraus. Er gibt damit auch grundlegende Einblicke in die Funktionsmechanismen und Aporien sowjetischer Kulturpolitik.