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Kampf der Karten

Propaganda- und Geschichtskarten als politische Instrumente und Identitätstexte

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  • 348 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Der Ansatz der Tagung, historische politische Karten und Geschichtskarten gemeinsam zu thematisieren und zu kontrastieren, hat innovative Vergleichspunkte hervorgebracht, die Karten als thematische Visualisierung besonders charakterisieren. Auffällig ist die Persistenz etablierter Kartenbilder in beiden Mediengattungen. Die Beiträge untersuchen, warum die „Grenzen des Zeigbaren“ in der politischen Kartografie vergleichsweise eng gezogen sind und wie sich dieses Beharrungsmoment erklären lässt. Ist dieses Phänomen auf fest etablierte, nur bedingt wandelbare Raumbilder zurückzuführen? Befinden sich Kartografen, die politische Aussagen visualisieren wollen, in einem Aussagegefängnis? Der Band verdeutlicht die Bedeutung transnationaler Perspektiven in europäischen und weiteren Kontexten für das Verständnis der Sprache und Funktionsweisen von Karten. Kartografie-methodische Überlegungen und Strukturen bieten eine hervorragende komparatistische Ebene, an der sich zahlreiche grundlegende geschichtskulturelle Ankerpunkte festmachen lassen. Besonders der (ost)mitteleuropäische Raum, mit seinen geopolitischen Umwälzungen der letzten Jahrzehnte und der politischen Brisanz vieler Kartenbilder der Zwischenkriegszeit, bietet spannende Anschlusspunkte.

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Kampf der Karten, Peter Haslinger

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
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Titel
Kampf der Karten
Untertitel
Propaganda- und Geschichtskarten als politische Instrumente und Identitätstexte
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Haslinger
Verlag
Herder
Erscheinungsdatum
2012
Seitenzahl
348
ISBN10
3879693706
ISBN13
9783879693702
Reihe
Beschreibung
Der Ansatz der Tagung, historische politische Karten und Geschichtskarten gemeinsam zu thematisieren und zu kontrastieren, hat innovative Vergleichspunkte hervorgebracht, die Karten als thematische Visualisierung besonders charakterisieren. Auffällig ist die Persistenz etablierter Kartenbilder in beiden Mediengattungen. Die Beiträge untersuchen, warum die „Grenzen des Zeigbaren“ in der politischen Kartografie vergleichsweise eng gezogen sind und wie sich dieses Beharrungsmoment erklären lässt. Ist dieses Phänomen auf fest etablierte, nur bedingt wandelbare Raumbilder zurückzuführen? Befinden sich Kartografen, die politische Aussagen visualisieren wollen, in einem Aussagegefängnis? Der Band verdeutlicht die Bedeutung transnationaler Perspektiven in europäischen und weiteren Kontexten für das Verständnis der Sprache und Funktionsweisen von Karten. Kartografie-methodische Überlegungen und Strukturen bieten eine hervorragende komparatistische Ebene, an der sich zahlreiche grundlegende geschichtskulturelle Ankerpunkte festmachen lassen. Besonders der (ost)mitteleuropäische Raum, mit seinen geopolitischen Umwälzungen der letzten Jahrzehnte und der politischen Brisanz vieler Kartenbilder der Zwischenkriegszeit, bietet spannende Anschlusspunkte.