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Erweiterung des Atemvolumens

Über die notwendige Reibung von Kunst und Wisenschaft

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  • 67 Seiten
  • 3 Lesestunden

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Helmut Lethen hielt am 2. Dezember 2010 im Rahmen der Ringvorlesung „Die Künste und die Wissenschaften“ an der Kunsthochschule für Medien Köln einen Vortrag über das Schicksal des Wissens in den Künsten. Er plädiert in seinem Vortrag „Erweiterung des Atemvolumens“ dafür, die vielfältigen Beziehungen, die Kunst und Wissenschaft unterhalten, auszuleuchten statt sie über einen Kamm zu scheren. Er skizziert unterschiedliche Anziehungs-, Abstoßungs- und Reibungsbewegungen, mit dem Ziel sowohl den Künsten als auch den Wissenschaften maximale Entfaltung zu erlauben. Gleichermaßen gelassen wie engagiert navigiert er dabei um Vereinnahmungen und Simplifizierungen herum. „Ohne Trennung der Künste von den Wissenschaften und den Standards ihrer Institution kann es nicht zu einer Reibung kommen. Kunst und Wissenschaft sind keine separaten Domänen, sondern vielmehr zwei Dimensionen in einem gemeinsamen kulturellen Raum. Es gilt das Spannungsfeld zwischen diesen Dimensionen nach Leibeskräften aufrechtzuerhalten. In jeder Berührung der beiden Sphären nämlich kommt man zur Gewissheit ihrer großen Differenz.“

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Erweiterung des Atemvolumens, Helmut Lethen

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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Titel
Erweiterung des Atemvolumens
Untertitel
Über die notwendige Reibung von Kunst und Wisenschaft
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Helmut Lethen
Erscheinungsdatum
2013
Seitenzahl
67
ISBN10
3942154234
ISBN13
9783942154239
Reihe
Beschreibung
Helmut Lethen hielt am 2. Dezember 2010 im Rahmen der Ringvorlesung „Die Künste und die Wissenschaften“ an der Kunsthochschule für Medien Köln einen Vortrag über das Schicksal des Wissens in den Künsten. Er plädiert in seinem Vortrag „Erweiterung des Atemvolumens“ dafür, die vielfältigen Beziehungen, die Kunst und Wissenschaft unterhalten, auszuleuchten statt sie über einen Kamm zu scheren. Er skizziert unterschiedliche Anziehungs-, Abstoßungs- und Reibungsbewegungen, mit dem Ziel sowohl den Künsten als auch den Wissenschaften maximale Entfaltung zu erlauben. Gleichermaßen gelassen wie engagiert navigiert er dabei um Vereinnahmungen und Simplifizierungen herum. „Ohne Trennung der Künste von den Wissenschaften und den Standards ihrer Institution kann es nicht zu einer Reibung kommen. Kunst und Wissenschaft sind keine separaten Domänen, sondern vielmehr zwei Dimensionen in einem gemeinsamen kulturellen Raum. Es gilt das Spannungsfeld zwischen diesen Dimensionen nach Leibeskräften aufrechtzuerhalten. In jeder Berührung der beiden Sphären nämlich kommt man zur Gewissheit ihrer großen Differenz.“