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Mozart

Genius und Eros

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  • 565 Seiten
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Eva Gesine Baur beleuchtet Mozarts dissonantes Leben und zeigt, dass der Schöpfer unvergänglicher Musik auch dunkle Seiten hatte. Bewusst seines göttlichen Talents, war er oft unehrlich, trickreich und intrigant. Er schenkte Glückseligkeiten, konnte aber auch Bösartigkeiten verteilen. Die Biographie versucht, diesen inneren Konflikt zu ergründen. Mozart selbst stellte das Dilemma dar, mit dem sich seine Verehrer und Biographen auseinandersetzen müssen: In seinen Briefen offenbart er menschliche Schwächen, und andere Zeitzeugen zeigen einen Genius, der alles andere als göttlich war. Die Fakten verbieten es, seinen Vater, Salieri oder seine Frau Constanze zu Sündenböcken zu machen. Norbert Elias wies darauf hin, dass es irreführend ist, Werk und Mensch voneinander zu trennen. Wer versteht, wie rastlos seine Mitmenschen den unruhigen Mozart erlebten, erkennt, warum er rund 600 vollendete Werke und 160 Fragmente hinterließ. Sein Leiden an äußerer Hässlichkeit erklärt seine Sehnsucht nach dem Schönen. Baur macht den Widerspruch zwischen Mozarts Wesen und Werk zum zentralen Thema seiner Lebensgeschichte. Dieser Widerspruch spiegelt sich im Eros wider, wie er in Platons «Gastmahl» beschrieben wird, und verbindet Mozart mit der Rastlosigkeit, Tragik und dem Geheimnis des Daseins zwischen dem Überirdischen und dem Irdischen.

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Mozart, Eva Gesine Baur

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Paperback)
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Titel
Mozart
Untertitel
Genius und Eros
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Eva Gesine Baur
Verlag
Beck
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Paperback
Seitenzahl
565
ISBN10
3406749399
ISBN13
9783406749391
Reihe
Bewertung
3,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Eva Gesine Baur beleuchtet Mozarts dissonantes Leben und zeigt, dass der Schöpfer unvergänglicher Musik auch dunkle Seiten hatte. Bewusst seines göttlichen Talents, war er oft unehrlich, trickreich und intrigant. Er schenkte Glückseligkeiten, konnte aber auch Bösartigkeiten verteilen. Die Biographie versucht, diesen inneren Konflikt zu ergründen. Mozart selbst stellte das Dilemma dar, mit dem sich seine Verehrer und Biographen auseinandersetzen müssen: In seinen Briefen offenbart er menschliche Schwächen, und andere Zeitzeugen zeigen einen Genius, der alles andere als göttlich war. Die Fakten verbieten es, seinen Vater, Salieri oder seine Frau Constanze zu Sündenböcken zu machen. Norbert Elias wies darauf hin, dass es irreführend ist, Werk und Mensch voneinander zu trennen. Wer versteht, wie rastlos seine Mitmenschen den unruhigen Mozart erlebten, erkennt, warum er rund 600 vollendete Werke und 160 Fragmente hinterließ. Sein Leiden an äußerer Hässlichkeit erklärt seine Sehnsucht nach dem Schönen. Baur macht den Widerspruch zwischen Mozarts Wesen und Werk zum zentralen Thema seiner Lebensgeschichte. Dieser Widerspruch spiegelt sich im Eros wider, wie er in Platons «Gastmahl» beschrieben wird, und verbindet Mozart mit der Rastlosigkeit, Tragik und dem Geheimnis des Daseins zwischen dem Überirdischen und dem Irdischen.