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Erlebte Weltgeschichte

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  • 348 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Christian Schmidt-Häuer (*1938), einer der führenden Osteuropa-Experten, war Korrespondent für SPIEGEL und ARD sowie ZEIT-Autor. Er berichtete aus den Brennpunkten der Weltpolitik, bevor sie Schlagzeilen machten: in Prag während der sowjetischen Okkupation, in Polen bei der Geburt der Solidarność, während des Niedergangs der UdSSR und bei den Reformversuchen Gorbatschows. Schmidt-Häuer erzählt nicht nur, sondern zieht den Leser mitten ins Geschehen. Gegenwart und Vergangenheit sind eng miteinander verbunden, und seine differenzierten Betrachtungen zeigen die Lage der Betroffenen eindrücklich. In „Erlebte Weltgeschichte“ hat er ausgewählte Geschichten über die Sowjetunion und ihre osteuropäischen Satelliten zusammengestellt. Sein Journalismus bleibt auch Jahrzehnte später fesselnd und erklärt aktuelle Geschehnisse, wie etwa die Krim-Krise, die für Westeuropäer schockierend ist. Schmidt-Häuer beleuchtet, wie Gorbatschow vergeblich versuchte, die Sowjetunion in eine Art Commonwealth zu überführen, und bietet damit einen historischen Kontext für die aktuellen Konflikte in der Ukraine. Für ihn ist „Geschichte das Rüstzeug für den Journalismus“, was den bleibenden Wert seiner stilistisch souveränen und uneitlen Artikel ausmacht. Ein wunderbares Buch, auf dessen zweiten Band man sich freuen darf.

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Erlebte Weltgeschichte, Christian Schmidt-Wellenburg

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Verlag
Donat
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Hardcover
Seitenzahl
348
ISBN10
3943425274
ISBN13
9783943425277
Reihe
Beschreibung
Christian Schmidt-Häuer (*1938), einer der führenden Osteuropa-Experten, war Korrespondent für SPIEGEL und ARD sowie ZEIT-Autor. Er berichtete aus den Brennpunkten der Weltpolitik, bevor sie Schlagzeilen machten: in Prag während der sowjetischen Okkupation, in Polen bei der Geburt der Solidarność, während des Niedergangs der UdSSR und bei den Reformversuchen Gorbatschows. Schmidt-Häuer erzählt nicht nur, sondern zieht den Leser mitten ins Geschehen. Gegenwart und Vergangenheit sind eng miteinander verbunden, und seine differenzierten Betrachtungen zeigen die Lage der Betroffenen eindrücklich. In „Erlebte Weltgeschichte“ hat er ausgewählte Geschichten über die Sowjetunion und ihre osteuropäischen Satelliten zusammengestellt. Sein Journalismus bleibt auch Jahrzehnte später fesselnd und erklärt aktuelle Geschehnisse, wie etwa die Krim-Krise, die für Westeuropäer schockierend ist. Schmidt-Häuer beleuchtet, wie Gorbatschow vergeblich versuchte, die Sowjetunion in eine Art Commonwealth zu überführen, und bietet damit einen historischen Kontext für die aktuellen Konflikte in der Ukraine. Für ihn ist „Geschichte das Rüstzeug für den Journalismus“, was den bleibenden Wert seiner stilistisch souveränen und uneitlen Artikel ausmacht. Ein wunderbares Buch, auf dessen zweiten Band man sich freuen darf.