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Meine Einführung in die Soziologie

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  • 320 Seiten
  • 12 Lesestunden

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Lars Clausen (1935–2010) war einer der vielseitigsten und sprachgewaltigsten Soziologen seiner Zeit. Mit theoretischer Neugier erforschte er die Industriekultur in Sambia, als Afrika in den Sozialwissenschaften kaum Beachtung fand. Er beschäftigte sich mit der Soziologie der Werbung, Jugend, Arbeit, Tausch und sozialem Wandel. Seit den 1970er Jahren war er als Katastrophensoziologe Mitglied der Schutzkommission des Innenministeriums und zuletzt deren Vorsitzender. Seine Leidenschaft für Literatur führte zu einer umfassenden Soziobiographie des Schriftstellers Leopold Schefer und zu einer lebendigen, jargonfreien Sprache. Anlässlich seines 80. Geburtstags erscheint erstmals seine Abschiedsvorlesung aus dem Sommer 2000 in Kiel, die ein einzigartiges Experiment darstellt: Clausen gibt eine persönliche und weitreichende Einführung in die Theorien der Soziologie. Er behandelt die antike Protosoziologie, die Gründung des Faches durch Ferdinand Tönnies, die Entwicklungen durch Georg Simmel und Max Weber, sowie die deutschen Soziologien im 'Dritten Reich' und die Neuerungen der Nachkriegszeit. Clausen schildert die Entstehung seines gesellschaftstheoretischen Denkens, das er an seinem eigenen Leben erprobt, und lädt dazu ein, ihn als Erzähler zu entdecken, der Anekdoten ebenso beherrscht wie historische Vergleiche und kunstvolle Abschweifungen.

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Meine Einführung in die Soziologie, Lars Clausen

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
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(Paperback)
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Titel
Meine Einführung in die Soziologie
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Lars Clausen
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Paperback
Seitenzahl
320
ISBN10
3866002459
ISBN13
9783866002456
Reihe
Beschreibung
Lars Clausen (1935–2010) war einer der vielseitigsten und sprachgewaltigsten Soziologen seiner Zeit. Mit theoretischer Neugier erforschte er die Industriekultur in Sambia, als Afrika in den Sozialwissenschaften kaum Beachtung fand. Er beschäftigte sich mit der Soziologie der Werbung, Jugend, Arbeit, Tausch und sozialem Wandel. Seit den 1970er Jahren war er als Katastrophensoziologe Mitglied der Schutzkommission des Innenministeriums und zuletzt deren Vorsitzender. Seine Leidenschaft für Literatur führte zu einer umfassenden Soziobiographie des Schriftstellers Leopold Schefer und zu einer lebendigen, jargonfreien Sprache. Anlässlich seines 80. Geburtstags erscheint erstmals seine Abschiedsvorlesung aus dem Sommer 2000 in Kiel, die ein einzigartiges Experiment darstellt: Clausen gibt eine persönliche und weitreichende Einführung in die Theorien der Soziologie. Er behandelt die antike Protosoziologie, die Gründung des Faches durch Ferdinand Tönnies, die Entwicklungen durch Georg Simmel und Max Weber, sowie die deutschen Soziologien im 'Dritten Reich' und die Neuerungen der Nachkriegszeit. Clausen schildert die Entstehung seines gesellschaftstheoretischen Denkens, das er an seinem eigenen Leben erprobt, und lädt dazu ein, ihn als Erzähler zu entdecken, der Anekdoten ebenso beherrscht wie historische Vergleiche und kunstvolle Abschweifungen.