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Thomas Mann - Homoerotik in Leben und Werk

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  • 103 Seiten
  • 4 Lesestunden

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„Es kenne mich die Welt, aber erst, wenn alles tot ist. Heitere Entdeckungen dann“ (Thomas Mann, Tagebucheintrag vom 13. Oktober 1950) Dass die Gefühlswelt eines Autors seine literarische Produktion maßgeblich beeinflusst, dürfte außer Frage stehen. So fand auch die Homoerotik einiger namhafter Schreiber der Literaturgeschichte den Weg in ihre Werke, beispielsweise bei August Graf von Platen, Oscar Wilde oder Thomas Mann. In der literaturwissenschaftlichen Forschung des 20. Jahrhunderts wurden homoerotische Elemente jedoch weitgehend pathologisiert, umgedeutet oder fanden keine Beachtung. Dieses Werk möchte sich deshalb im Falle Thomas Manns um ein Stück Aufklärung bemühen. Vor dem Hintergrund der homoerotischen Phasen im Leben des Autors, bekannt geworden auch durch seine Tagebücher, sollen jene offenkundigen und latenten Elemente der Werke „Der Tod in Venedig“, „Der Zauberberg“ und „Die Betrogene“ beleuchtet werden. Heitere Entdeckungen, in der Tat.

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Thomas Mann - Homoerotik in Leben und Werk, Eric Engel

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Erscheinungsdatum
2015
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Titel
Thomas Mann - Homoerotik in Leben und Werk
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Eric Engel
Erscheinungsdatum
2015
Seitenzahl
103
ISBN10
3865738729
ISBN13
9783865738721
Reihe
Schlagwörter
Belletristik
Beschreibung
„Es kenne mich die Welt, aber erst, wenn alles tot ist. Heitere Entdeckungen dann“ (Thomas Mann, Tagebucheintrag vom 13. Oktober 1950) Dass die Gefühlswelt eines Autors seine literarische Produktion maßgeblich beeinflusst, dürfte außer Frage stehen. So fand auch die Homoerotik einiger namhafter Schreiber der Literaturgeschichte den Weg in ihre Werke, beispielsweise bei August Graf von Platen, Oscar Wilde oder Thomas Mann. In der literaturwissenschaftlichen Forschung des 20. Jahrhunderts wurden homoerotische Elemente jedoch weitgehend pathologisiert, umgedeutet oder fanden keine Beachtung. Dieses Werk möchte sich deshalb im Falle Thomas Manns um ein Stück Aufklärung bemühen. Vor dem Hintergrund der homoerotischen Phasen im Leben des Autors, bekannt geworden auch durch seine Tagebücher, sollen jene offenkundigen und latenten Elemente der Werke „Der Tod in Venedig“, „Der Zauberberg“ und „Die Betrogene“ beleuchtet werden. Heitere Entdeckungen, in der Tat.