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Verfassung und Krise

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  • 181 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Zweifellos ist die Geschichte der europäischen Einigung seit den Anfängen von Erfol- gen und Rückschlägen sowie Krisen und Reformen gekennzeichnet. Doch dominierte insgesamt die Vorstellung einer aufsteigenden Integrationslinie und eines immer erfolgreicheren Projekts. In Verbindung mit der Ratifikationskrise und den großen nationalen Haushalts- und internationalen Finanz- und Wirtschaftskrisen ab 2007 ist diese optimistische Grundtendenz fundamental hinterfragt worden und das Ausscheiden einzelner Unionsmitglieder aus dem Euroverbund oder sogar aus der Union als Möglichkeit näher gerückt. Andererseits müssen sich aus heutiger Sicht diejenigen nicht widerlegt fühlen, die die Krise von Anfang an auch als Chance im Sinne einer Verstärkung der Solidaritäts- und Integrationsmechanismen der Europäischen Union verstanden haben. Relativ schnell wurde klar, dass die institutionellen Strukturen der Union und ihre Entscheidungs- und Kontrollmechanismen ausgebaut werden müssten, um vor allem dem wirtschaftlichen und sozialen Auseinanderdriften der Mitgliedstaaten entgegenzuwirken.

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Verfassung und Krise, Peter Brandt

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
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(Paperback)
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Titel
Verfassung und Krise
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Brandt
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Paperback
Seitenzahl
181
ISBN10
3830535856
ISBN13
9783830535850
Reihe
Beschreibung
Zweifellos ist die Geschichte der europäischen Einigung seit den Anfängen von Erfol- gen und Rückschlägen sowie Krisen und Reformen gekennzeichnet. Doch dominierte insgesamt die Vorstellung einer aufsteigenden Integrationslinie und eines immer erfolgreicheren Projekts. In Verbindung mit der Ratifikationskrise und den großen nationalen Haushalts- und internationalen Finanz- und Wirtschaftskrisen ab 2007 ist diese optimistische Grundtendenz fundamental hinterfragt worden und das Ausscheiden einzelner Unionsmitglieder aus dem Euroverbund oder sogar aus der Union als Möglichkeit näher gerückt. Andererseits müssen sich aus heutiger Sicht diejenigen nicht widerlegt fühlen, die die Krise von Anfang an auch als Chance im Sinne einer Verstärkung der Solidaritäts- und Integrationsmechanismen der Europäischen Union verstanden haben. Relativ schnell wurde klar, dass die institutionellen Strukturen der Union und ihre Entscheidungs- und Kontrollmechanismen ausgebaut werden müssten, um vor allem dem wirtschaftlichen und sozialen Auseinanderdriften der Mitgliedstaaten entgegenzuwirken.